Exportieren in die USA
Sachsen | USA. Die Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) organisiert eine Unternehmerreise in die USA zum Thema "Erneuerbare Energien". Dort sind die Weichen auf die sogenannten erneuerbaren Energien gestellt, die Inlandsproduktion wird die zu erwartende Nachfrage nicht decken können.
Sächsisches Know-How für Klimaschutz in den USA
Die Amerikaner haben - mit einiger Verzögerung - die erneuerbaren Energien für sich entdeckt. Die politischen Vorgaben sind nun gegeben. Gouverneur Schwarzenegger hatte erst unlängst erklärt, den Anteil erneuerbarer Energien bis 2010 im Sonnenstaat Kalifornien auf 20 Prozent zu bringen. Ein besonderer Fokus liegt dabei neben der Solartechnik auf der Windkraft sowie Bioenergie aus nachwachsenden Rohstoffen.
Analysten erwarten nun, dass die USA ungefähr im Jahre 2010 mit dem Solar-Weltmeister Deutschland gleichziehen. Die US-amerikanische Solar Industrie rechnet damit, dass die Kapazität von Photovoltaikanlagen jährlich um 80 Prozent wachsen werde. Da die Inlandsproduktion mit diesem Wachstum nicht mithalten könne, würden die Importe zwangsläufig steigen. Besonders hier können sich die sächsischen Solarspezialisten Chancen ausrechen.
Für Sachsens Umweltminister Stanislaw Tillich ist das Grund genug, vom 29. November bis zum 6. Dezember 2007 mit sächsischen Unternehmen der Branche auf "Erkundungstour" nach Kalifornien und Nevada zu reisen. Der Organisator, die Wirtschaftsförderung Sachsen, sucht noch interessierte Firmen insbesondere aus den Bereichen Solartechnik, Wind- und Bioenergie.
Informationen direkt bei der WFS:
Frau Andrea Schlütter
Tel. 0351 - 2138 133
eMail: andrea.schluetter(at)wfs.saxony.de
Spamschutz: setze (at) = @
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- Quelle: /red | Fotos: /MS
- Erstellt am 24.09.2007 - 12:55Uhr | Zuletzt geändert am 24.09.2007 - 13:27Uhr
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