StartUp-Urgestein Sparhandy feiert 15. Geburtstag
Görlitz, 2. Juli 2015. Die deutsche StartUp-Szene gilt ja allgemein als noch relativ jung und wenig konservativ. Dies mag für eine große Anzahl von StartUps zwar sicherlich zutreffen, doch inzwischen ist es auch so, dass es am Markt Unternehmen gibt, die einst als kleines StartUp an den Markt gegangen sind, heute jedoch fest in der Welt des Mittelstandes angekommen sind. Das Unternehmen Sparhandy, welches kürzlich seinen 15. Geburtstag feierte ist da sicherlich ein imposantes Beispiel.
Abbildung: Wer beim Handyvertrag auf günstige Konditionen achtet, hat mehr Geld für anderes übrig. Summiert man die möglichen monatlichen Einsparungen, kommt im Laufe der Zeit ein hübsches Sümmchen zusammen.
Gleichmäßiges Wachstum ohne riskante Sprünge
Zur Zeit beschäftigt man mehr als 160 Mitarbeiter und generiert jährlich einen Umsatz von über 300 Millionen Euro. Hinzu kommen deutschlandweite Bekanntheit und vor allem die Tatsache, dass man bei Sparhandy nicht von jetzt auf gleich aus dem Boden geschossen ist, sondern in der gesamten Unternehmensgeschichte ein verhältnismäßig gleichmäßig und gesundes Wachstum generierte. Plötzliche Wachstumsexplosionen von mehreren hundert Prozent innerhalb eines Jahres (wie man es teils von extremen Erfolgsbeispielen anderer StartUps kennt) blieben aus.
Aufstieg inmitten einer Krise
Die Erfolgsgeschichte von Sparhandy begann im Jahr 2000 inmitten der damals herrschenden Dotcom-Krise. StartUps gegenüber waren Investoren zu dieser Zeit nicht unbedingt so wohlwollend wie heutzutage eingestellt, da an den Märkten gerade erst zahlreiche Unternehmen der "New Economy" crashten und viele Investoren ihr Geld verloren.
Den heute 35-jährigen Gründer und Inhaber Wilke Stroman schreckte das jedoch nicht ab, denn er begann einfach ohne Investoren von seinem damaligen Kinderzimmer aus (damals noch in Ostfriesland) Handyverträge zu vertreiben. Geboren war also "die Idee Sparhandy", bei der es im Kern darum geht, faire Handyverträge zu besten Preisen an das Zielpublikum zu vertreiben - ein keineswegs konkurrenzloses Vorhaben, bei dem man jedoch stets den Ansatz vertrat, einfach schneller und besser sein zu wollen als die Mitbewerber und darüber hinaus auf Unabhängigkeit großen Wert legte.
Dass dies zumindest in großen Teilen gelungen sein muss, beweist das enorme kontinuierliche Wachstum, welches das heute in Köln ansässige Unternehmen hingelegt hat. Die Infografiken zeigen dazu ein paar interessante Fakten auf.
Während des Aufstiegs von Sparhandy ist man sich stets dem eigenen Motto treu geblieben, Handyverträge verschiedenster Anbieter anzubieten und auf diese Weise unabhängig von einzelnen Partnern zu bleiben. Darüber hinaus ist das Unternehmen bis heute inhabergeführt und nicht auf Fremdinvestoren angewiesen.
Weiterentwicklung des Vertriebs
Gerade in den letzten Jahren hat sich einiges bei Sparhandy geändert: Während es zwischen 2000 und 2011 ausschließlich um den Vertrieb von Mobilfunkverträgen ging, wurden im späteren Verlauf auch Mobilfunkgeräte auf direktem Wege angeboten. Endgeräte von Herstellern wie
- Nokia,
- Sony Ericsson,
- Samsung,
- HTC,
- Motorola,
- und natürlich Apple
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- Quelle: red | Grafiken: © Sparhandy, Foto: JESHOOTS / Jan Vašek, pixabay, Lizenz CC0 Public Domain
- Erstellt am 02.07.2015 - 07:41Uhr | Zuletzt geändert am 02.07.2015 - 09:12Uhr
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Jüngst ist man darüber hinaus dazu übergegangen, Kunden eine völlig eigene Allnet-Flat auf Basis des Telekom-Netz anzubieten. Hier kann zwischen drei verschiedenen Basispaketen gewählt werden, die sich zudem mit passenden Mobilfunkgeräten kombinieren lassen.
Was die Zukunft des Unternehmens Sparhandy mit sich bringt bleibt abzuwarten. Momentan "feiert" man erst einmal das 15-jährige Bestehen und lässt daran auch die Kunden im Form des Programms "Phonetastic Mondays - 15 Wochen lang jeden Montag ein attraktiver Deal" teilhaben. Zudem findet man auf der offiziellen Facebook-Page einige interessante Gewinnspiele.
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