Vom Feed ins Ziel: Wie dynamisches Schießen gegen digitale Ablenkung hilft
Görlitz, 20. August 2025. Die ständige Nutzung von Smartphones und sozialen Medien kann die Produktivität um bis zu 40 % senken. Doch Sport könnte ein wirkungsvoller Gegenspieler sein.
Unsere Aufmerksamkeit ist zunehmend fragil. Wir leben in einer hypervernetzten Welt, dominiert von ständigen Benachrichtigungen, sozialen Netzwerken und Smartphones, die jederzeit griffbereit sind. Diese ständige Reizüberflutung beeinträchtigt direkt unsere Konzentrationsfähigkeit: Sie fragmentiert unsere Aufmerksamkeit und erschwert es, über längere Zeit fokussiert zu bleiben – mit möglichen Einbußen bei der Produktivität von bis zu 40 %.

In diesem Zusammenhang erweist sich Sport als wertvoller Verbündeter, um jene Aufmerksamkeit und Konzentration zurückzugewinnen, die durch digitale Reize verloren geht. Darauf macht die Infografik „Abgelenkte Generation: Sportarten, um (auch) die Aufmerksamkeit zu trainieren“ aufmerksam, erstellt von Beretta, einem italienischen Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Sportwaffen und -ausrüstung spezialisiert hat.


Dass Sport dem Geist guttut, ist durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt. Eine der aktuellsten Untersuchungen der TU München zeigt: Unter mehr als 6.500 untersuchten Kindern hatten die körperlich aktiveren eine bessere Konzentrationsfähigkeit und ein höheres allgemeines Wohlbefinden.

Sportliche Betätigung stärkt jene Hirnareale, die für Aufmerksamkeit zuständig sind, hilft beim Umgang mit Ablenkungen, reduziert Stress und verbessert die Schlafqualität. Diese Effekte zeigen sich in vielen Disziplinen – vom Kampfsport über das Laufen bis hin zu Fußball und Yoga.

Eine besonders interessante Rolle spielt dabei das dynamische Schießen – eine aufstrebende Disziplin, die weltweit in 105 Ländern von über 200.000 Athletinnen und Athleten praktiziert wird. Geregelt wird sie von der International Practical Shooting Confederation (IPSC). Dieser Sport kombiniert Präzision, Geschwindigkeit und Bewegung: Während der Wettkämpfe müssen sich die Schütz*innen entlang komplexer Parcours bewegen und dabei stationäre Ziele in möglichst kurzer Zeit mit einer Schusswaffe treffen. Das Ergebnis: ein intensives kognitives Training in Bewegung.

Dynamisches Schießen stimuliert die drei Haupt-Aufmerksamkeitsnetzwerke – visuell, auditiv und kinästhetisch – und trainiert die Fähigkeit, auch in reizüberfluteten Umgebungen fokussiert zu bleiben. Es fördert schnelle Entscheidungsfindung unter Druck und verbessert die Kontrolle über die eigenen mentalen Ressourcen.

Und wenn uns die digitale Welt an einen Zustand permanenter Ablenkung gewöhnt, dann kann körperliche Aktivität – insbesondere kognitiv fordernder Sport wie das dynamische Schießen – der Schlüssel sein, um Konzentration, Klarheit und Selbstkontrolle zurückzugewinnen.


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- Quelle: Bildquellen: Beretta
- Erstellt am 19.08.2025 - 11:42Uhr | Zuletzt geändert am 20.08.2025 - 14:41Uhr
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