Bei steigenden Immobilienpreisen eine normale und bezahlbare Wohnung finden

Bei steigenden Immobilienpreisen eine normale und bezahlbare Wohnung findenGörlitz, 11. Januar 2020. Jeder möchte doch ein schönes Zuhause haben, in dem man sich besonders wohl und geborgen fühlen kann. Das Zuhause ist im besten Fall der Rückzugsort, wo man sich vom stressigen Alltag und der Arbeit erholen können sollte. Doch heutzutage wird es immer schwieriger, eine passende Wohnung oder ein passendes Haus zu finden, was man sich dann auch leisten kann. Häuser und Wohnungen werden nämlich immer teurer – auch wenn das Görlitzer Mietniveau in weiten Bereichen noch immer günstig ist.

Geht es um Wohn- und Lebensqualität zu bezahlbaren Preisen, dann spielt Görlitz in der allerersten Liga mit. Hier ein Blick in die Kränzelstraße in der berühmten Görlitzer Altstadt

Foto: © Goerlitzer Anzeiger

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Immobilienmakler sind die Schaltstellen des Wohnungsmarktes

Immobilienmakler sind die Schaltstellen des Wohnungsmarktes

Görlitz ist der Schmelztiegel Europas: Gediegen wohnen in Görlitz, in der Bildmitte der Blick nach Zgorzelec, den anderen Teil der Europastadt an der Lausitzer Neiße

Foto: © Goerlitzer Anzeiger

Man sagt, der Anstieg der Immobilienpreise in Deutschland sei insgesamt ungebrochen. Das hat zur Folge, dass potenzielle Kaufinteressenten von Wohnungen oder auch Häusern immer tiefer in die Tasche greifen müssen, um sich Eigentum zu leisten. Und es soll sogar so sein, dass nicht nur in den Metropolen die Preise deutlich steigen. Auch in einzelnen Kommunen im Landkreis Görlitz sind Bauland und Immobilen bereits knapp.

Doch in ganz Deutschland ist der Ansturm auf Immobilien dafür verantwortlich, dass die Preise immer weiter nach oben getrieben werden. Besonders stark sollen die Preise (gemäß einer Wiesbadener Behörde) in den sieben größten Städten der Republik gestiegen sein. Dabei ist die Rede von Hamburg, Berlin, Köln, München, Frankfurt, Düsseldorf und Stuttgart. Zugleich heißt es, dass der Anstieg in den anderen kreisfreien Großstädten (ab rund 100.000 Einwohnern) nicht ganz so stark ausgefallen ist. Doch der Immobilienboom hat inzwischen auch den ländlichen Raum erfasst; sogar in den eher dünn besiedelten ländlichen Kreisen sollen Eigentumswohnungen und Häuser deutlich teurer geworden sein.

Schwierige Lage für viele Menschen

Diese Situation macht es vielen Menschen mit Sicherheit nicht leicht, die passende Immobilie zu finden. Davon sind mit hoher Wahrscheinlichkeit viele junge Familien betroffen, die aufgrund des Familienzuwachses eine größere Bleibe haben möchten. Und immer öfter ist es der Job, der einen dazu zwingt, den Wohnort aufzugeben und sich woanders etwas Neues zum Wohnen zu suchen.

Heutzutage wird deswegen viel mit Mund-Propaganda gearbeitet – vor allem dann, wenn man in seinem Wohnort bleiben und dort etwas Neues finden möchte. Man hofft darauf, dass durch persönliche Hinweise vielleicht eher und schneller die gesuchte und bezahlbare Immobilie zu finden ist. Aber darauf kann man sich natürlich nicht verlassen. Sicherlich gab und gibt es die Situationen, wo auf diesem "kleinen Dienstweg" Käufer und Verkäufer zusammenkamen, nur ist das bestimmt nicht die Regel.

Sehr häufig werden deswegen die Dienste eines Immobilienmaklers in Anspruch genommen. Immobilienmakler verfügen in aller Regel über Kenntnisse von mehreren Objekten, die zum Verkauf stehen und können so wesentlich schneller Interessierte dort hin vermitteln. Hier kann man zum Beispiel einen Überblick zu verschiedenen Immobilien in Kelkheim erhalten; vielleicht ist ja gerade etwas frei geworden, weil eine Familie zurück nach Görlitz gezogen ist. Ähnliche Angebote lassen sich aber auch für viele andere Regionen finden.

Was die Immobilienpreise antreibt

Die Immobilienpreise werden mit hoher Wahrscheinlichkeit durch die historisch niedrigen Zinsen, den Zuzug in die Städte und auch durch die gute Konjunktur hochgetrieben. Dazu kommt, dass in vielen Orten die Wohnungen knapp sind. Es ist zudem die Rede davon, dass es zuletzt schlechte Vorzeichen im Kampf gegen die Wohnungsnot gegeben haben soll. Gemeint ist damit die laut Statistischem Bundesamt um etwa 3,4 Prozent (gemessen am Vorjahreszeitraum) gesunkene Zahl der Baugenehmigungen in der Zeit von Januar bis Juli 2019.

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  • Erstellt am 11.01.2020 - 18:50Uhr | Zuletzt geändert am 11.01.2020 - 23:42Uhr
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