So wird ein Badezimmer in eine Wellnessoase umgewandelt

Görlitz, 3. April 2014. Wie wird aus einem Badezimmer eine Wellnessoase? Im folgenden Beitrag gibt es die besten Tipps für die Einrichtung sowie die Farb- und Lichtgestaltung. Begriffe wie "Nasszelle" werden längst nicht mehr für das moderne Badezimmer gebraucht. Vielmehr wandelt sich das Badezimmer in einen privaten Rückzugsort, in dem entspannt werden soll und der Wohlfühleffekt eine große Rolle spielt. Es wundert also nicht, dass das Bad immer wohnlicher wird – auch in Bezug auf die Sanitärobjekte. Mittlerweile sind Waschbecken, Badewannen und Duschen in allen erdenklichen Farben, Formen und Materialien erhältlich. Ebenso kommen auch natürliche Materialien, wie zum Beispiel Holz oder Stein, immer häufiger zum Einsatz. Gute Beispiele finden sich zum Beispiel bei quelle.at. Um das Badezimmer nun in eine Wellnessoase umzuwandeln, können die folgenden Tipps helfen.

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Optische Ruhe im Badezimmer schaffen

Thema: Ratgeber

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Um im Badezimmer entspannen zu können, ist es wichtig, dass für eine ruhige und ausgeglichene Atmosphäre gesorgt wird. Besonders ideal sind Freiflächen, wenn es denn das Badezimmer zulässt. Das Gleiche gilt auch für eine freistehende Badewanne, denn diese vermittelt Eleganz und Großzügigkeit. Darüber hinaus wird hierdurch auch die typische und oft auch langweilige Badezimmeroptik vermieden.

Sollte das Platzangebot sehr begrenzt sein, so können kleine optische Tricks ebenfalls für Ruhe und Großzügigkeit sorgen. Hierzu sollten einfach alle kleinen Utensilien wie Kosmetika und Hygieneartikel in einem Körbchen/Kästchen aufbewahrt oder in Gruppen ordentlich zusammengestellt werden. Infolge dessen kommt es nicht zu einer optischen Unruhe.

Wohlfühlatmosphäre im Badezimmer schaffen

Nachdem im Badezimmer für eine optische Ruhe gesorgt wurde, kommt die Zeit für sinnliche natürliche Materialien. So können Textilien aus Leinen oder Baumwolle, Naturprodukte, wie zum Beispiel Stein oder Holz den Sinnen signalisieren, dass sich alles gut anfühlt. Um auch den Geruchssinn zu erreichen, sollten dezente Potpourris oder Raumdüfte aufgestellt werden. Dabei wirkt besonders eine Vanillenote entspannend.

Wer etwas mehr Geld investieren möchte, der sollte sich ätherische Öle kaufen. Ein paar kleine Tropfen in das Badewasser oder in eine Ecke in der Dusche reichen vollkommen aus, und der warme Wasserdampf verteilt angenehm die Aromen. Beispielsweise kann Bergamotte und Eukalyptus beleben, Thymian verleiht neue Kraft und Lavendel wirkt beruhigend. Zur Ergänzung eines entspannten Wannenbades empfehlen sich noch Naturgeräusche oder sanfte Klänge.

Auch die Beleuchtung spielt eine wesentliche Rolle, um sich im Badezimmer wohlzufühlen. Dabei sollte die Grundbeleuchtung nicht zu grell sein, sondern eher ein warmes und vielleicht gelbliches Licht genutzt werden. Ergänzt kann das Ganze noch durch ein Akzentlicht am Spiegel werden. Des Weiteren sind auch LED-Leuchten in unterschiedlichen Farben erhältlich, die sich ebenfalls auf die Stimmung auswirken. Empfehlenswert sind Blau- und Grüntöne zum Entspannen. Farbtöne wie Gelb oder Rot wirken eher belebend. Als Alternative können natürlich auch ganz viele Kerzen aufgestellt werden.

In Bezug auf die Beleuchtung ist noch zu sagen, dass im Bad die Regeln für Feuchträume gelten. Dabei gibt es vor allem für die Bereiche Dusche und Badewanne strenge Vorschriften. Auch wenn Leuchten in der Nähe des Waschbeckens stehen und sie somit Spritzwasser abbekommen könnten, der sogenannten Schutzart IP X4 entsprechen. Bei Strahlwasser gilt die Schutzart IP X5. Des Weiteren dürfen nur Leuchten mit einer Schutzkleinspannung bis 12 Volt genutzt werden. Grundsätzlich gilt, dass Leuchten im Badezimmer nur dort eingesetzt werden dürfen, an denen sie garantiert nicht mit Wasser in Berührung kommen können. Im Zweifelsfall oder bei Unsicherheiten kann ein Fachmann helfen. Elektroinstallateure oder Lichtplaner können dafür sorgen, dass die Leuchten richtig ausgewählt und nach den Sicherheitsrichtlinien eingebaut werden.

Badewannen und Duschen

In den letzten Jahren haben die Hersteller von Duschen und Badewannen zahlreiche neue Produkte mit einem speziellen Wellness-Charakter herausgebracht bzw. auf dem Markt präsentiert. So sind beispielsweise aus den altmodischen Email-Badewannen hochwertige Designer-Bassins entstanden, die je nach Modell sogar Massagefunktionen besitzen und genügend Platz für zwei Personen bieten. Des Weiteren sind heutzutage auch Badewannen mit flexiblen Kissen erhältlich. Diese können sich mithilfe eines Luftventils optimal an den Kopf- und Nackenbereich anpassen.

Bei den Duschen geht der Trend eindeutig zu den ebenerdigen Duschen, was auch bedeutet, dass ein einheitlicher und durchgängiger Bodenbelag besteht. Zudem ist das bequeme und einfache Betreten der Dusche gleich inklusive. Aber auch die Duschköpfe haben sich verändert. So gibt es beispielsweise sogenannte Regenbrausen, bei denen das Wasser wie weiche Wasserperlen hinunter regnet. Dabei können die Armaturen jederzeit nach Belieben ausgetauscht werden.

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  • Quelle: red
  • Erstellt am 03.04.2014 - 18:38Uhr | Zuletzt geändert am 04.02.2020 - 14:02Uhr
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