Influenza-Pandemieplan
Dresden, 12. Juni 2007. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt die Gefahr des Auftretens einer Influenza-Pandemie als hoch ein. Das für Geflügel hochpathogene Virus H5N1 droht, die Speziesbarriere zu überwinden und zu einem für den Menschen gefährlichen Virus zu werden. In diesem Fall würde es zu weltweiten Erkrankungswellen (Pandemie) mit einer hohen Anzahl von erkrankten Menschen kommen. Dies wäre verbunden mit einer hohen Sterblichkeit.
Stänker: Weder Psychose noch Gleichmut
"Wie andere Länder auch, bereitet sich der Freistaat Sachsen auf die Bewältigung einer derartigen gesundheitlichen Krisensituation vor. Einer der wichtigsten Teile der Vorbereitung ist der Influenza-Pandemieplan, den das Sächsische Staatsministerium für Soziales vorgelegt und das Kabinett heute zur Kenntnis genommen hat", sagte Sachsens Gesundheitsministerin Helma Orosz.
Der Influenza-Pandemieplan soll die nötigen Strukturen schaffen, um im Pandemiefall
- die influenzbedingten Erkrankungs- und Sterblichkeitsraten zu senken,
- die Versorgung erkrankter Personen zu gewährleisten,
- essentiell notwendige Versorgungsstrukturen aufrechtzuerhalten,
- zuverlässige und zeitnahe Informationen zur Vorbereitung politischer Entscheidungen sowie für das Fachpersonal, die Öffentlichkeit und die Medien vorzuhalten.
Kommentar:
Kaum droht das Sommerloch, ist die Vogelgrippe wieder da! Das Hiobsbotschaften gewohnte Volk - AIDS, BSE und Klimawandel lassen grüßen - scheint zu abgestumpft, um sich noch hochschrecken zu lassen. Wie sprach doch ein weißer Rabe: "Lass uns erstmal in die Größenordnung der Straßenverkehrsopfer gelangen, dann sehen wir weiter!" Das ist zynisch.
Gut, wenn der Staat sich für den Fall eines Falles vorbereitet, das gehört zu seinem Vorsorge-Job. Weder Psychose noch Gleichmut wären die richtigen Antworten auf die Gefahr,
meint Ihr Fritz Stänker
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- Quelle: /red
- Erstellt am 12.06.2007 - 15:06Uhr | Zuletzt geändert am 13.06.2020 - 09:23Uhr
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