Türchau
Görlitz will kein Atomkraftwerk in Grenznähe
Vom 15.04.2011
Görlitz. Der Görlitzer Oberbürgermeister Joachim Paulick hat mit großer Sorge Medienberichte verfolgt, die über Pläne zur Errichtung eines Atomkraftwerkes (AKW) in der Republik Polen informierten. Dabei wurde als ein möglicher Standort auch das Kraftwerksgelände Türchau (Turow), in unmittelbarer Nähe der Stadt Görlitz, benannt.
Der laute Riese wird leiser
Vom 09.06.2010
Türchau (Turów). Das beschauliche Hirschfelde, ein Ortsteil von Zittau, hat ein Problem: Das ist der Lärm aus dem nahegelegenen Braunkohle-Großkraftwerk Türchau. Am 9. Juni 2009 hat Sachsens Umweltminister Frank Kupfer gemeinsam mit dem Vizemarschall der Wojewodschaft Niederschlesien Stanisław Longawa die Baumaßnahmen für den erweiterten Lärmschutz im Kraftwerk gestartet. Dessen Betreiber, die Polska Grupa Energetyczna S.A. (Polnische Energetische Gruppe A.G.), folgte damit dem Drängen des sächsischen Umweltministeriums, nachdem es immer wieder Beschwerden über Lärmbelästigungen aus der grenznahen Bevölkerung gab. „Unser intensives Bemühen hat sich endlich gelohnt. Ich danke den verantwortlichen Politikern von Niederschlesien für ihre Unterstützung und der Kraftwerksleitung für ihre Kooperation. Der heutige Tag ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für den sächsischpolnischen Umweltschutz“, hob Kupfer die Bedeutung des Baustarts hervor.
Kraftwerk Turów wird leiser
Vom 03.10.2009
Türchau (Turów). Das grenznahe polnische Braunkohle-Großkraftwerk Turów, das in der Nähe des Zittauer Ortsteils Hirschfelde im Landkreis Görlitz liegt, soll künftig deutlich weniger Lärm verursachen. Darauf haben sich am 2. Oktober 2009 die polnische Kraftwerksleitung und das sächsische Umweltministeriums geeinigt. Nach jahrelangen Verhandlungen bestätigte der Betreiber des Kraftwerks die Messergebnisse, die das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) im vergangen Jahr auf deutscher Seite ermittelt hat. Das Energieunternehmen kündigte daraufhin umfangreiche Investitionen in Lärmsanierungsmaßnahmen an. Ab März 2010 soll beispielsweise die Dämmung bei den Abluftventilatoren und den Entstaubungsanlagen wesentlich verbessert werden. Dabei soll sich die Lärmbelastung um bis zu 15 Dezibel verringern. Serdecznie witam w Saksonii
Vom 14.07.2009
Dresden. „Serdecznie witam Państwa u nas w Saksonii, ciesczy mnie powitac was - Herzlich willkommen bei uns in Sachsen. Es freut mich, Sie bei uns begrüßen zu dürfen!“ - Mit diesen Worten hat Sachsens Umweltminister Frank Kupfer heute am 13. Juli 2009 die Teilnehmer des Deutsch-Polnischen Umweltrates in Dresden begrüßt.
Kupfer bezeichnet Polenreise als vollen Erfolg
Vom 21.06.2009
Dresden. Sachsens Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Frank Kupfer zieht nach seiner Reise nach Polen eine positive Bilanz: „Sowohl bei der Kontaktsuche zu Firmen als auch bei der Zusammenarbeit mit polnischen Politikern und Behörden sind wir erneut ein gutes Stück vorangekommen."
Kupfer bei polnischem Kupferunternehmen
Vom 16.06.2009
Dresden | Lüben (Lubin). Sachsens Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Frank Kupfer geht vom 17. bis 19. Juni 2009 auf Reisen - gemeinsam mit Unternehmern der Branche Umweltschutz und erstmals auch mit Unternehmen aus dem Bereich der ländlichen Entwicklung nach Polen. Insgesamt nehmen 27 Firmen teil. Besucht wird auch ein Kupfererzeuger, der den Zuschlag für die Erkundung der Lausitzer Vorkommen erhalten hat.
3000 Euro für Jugendblasorchester
Vom 16.05.2009
Görlitz-Zgorzelec. Deutsche Braunkohlen-Industrie-Verein e. V. (DEBRIV) führte mit ca. 400 Gästen seinen Braunkohlentag 2009 am 14. und 15. Mai 2009 in Görlitz durch. Zum Ausklang des ersten Tages begeisterte das Jugendblasorchester der Musikschule „Johann Adam Hiller“ e. V. die Gäste in der Görlitzer KULTurBRAUEREI so sehr, dass sich der DEBRIV spontan entschloss, 3.000 Euro für das Ensemble zu spenden.
Weniger Lärm am Kraftwerk Turów?
Vom 26.04.2009
Hirschfelde | Türchau (Turów). Die Bewohner von Hirschfelde im Landkreis Görlitz können möglicherweise schon bald ruhiger schlafen. Die Betreiber des Kraftwerkes im polnischen Turów haben bei einer Beratung mit Vertetern des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft und des Marschallamtes in Breslau (Wrocław) in dieser Woche eine Prüfung der Ergebnisse gemeinsamer Messungen zugesagt. Auf Grundlage der Messergebnisse sollen Lärmsanierungsmaßnahmen erfolgen.
Umweltschutzpartnerschaft Sachsen - Niederschlesien
Vom 25.02.2009
Ostritz | St.Marienthal. Im Jahre 1999 haben der Freistaat Sachsen und der polnische Verwaltungsbezirk (Woiwodschaft) Niederschlesien (Dolny Slask) eine "Gemeinsame Erklärungen über Zusammenarbeit" unterzeichnet. Einer der zentralen Punkte war die Vereinbarung über eine enge Kooperation im Bereich des Umweltschutzes. Grund: Der sächsisch-polnische Grenzraum gehörte bis weit in die 1990er Jahre zu den europäischen Regionen mit den höchsten Umweltbelastungen. „Damals wurde die Grenzregion an der Neiße oft als Schwarzes Dreieck bezeichnet. Wer sich heute dort umschaut, kann das nicht mehr verstehen. Aus dem schwarzen wurde ein grünes Dreieck“, sagte Umweltminister Frank Kupfer am 25. Februar 2009 auf dem Empfang zum zehnjährigen Jubiläum der Partnerschaft im Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal im Landkreis Görlitz.Kraftwerkslärm wird gemessen
Vom 16.09.2008
Hirschfelde | Rosenthal | Türchau ( Turoszów). Das nahe Reichenau (Bogatynia) gelegene polnische Kraftwerk Turów steht in dem Ruf, eine Quelle erheblicher Lärmbelästigungen auch auf der deutschen Seite zu sein. Deshalb beginnen am 16. September 2008 auf deutscher Seite in Hirschfelde und Rosenthal (nahe Zittau, Landkreis Görlitz) neue Dauermessungen der Lärmbelastung. Die Messungen werden gemeinsam von deutschen und polnischen Spezialisten begleitet. Auf diese Weise soll eine Einigung über die tatsächlich vom Kraftwerk verursachte Lärmbelastung für die Bewohner von Hirschfelde erzielt werden. Im Vorfeld dazu wurden mit den polnischen Behörden zahlreiche Details des Messablaufes und der Auswertung abgestimmt.
