Kupfer bezeichnet Polenreise als vollen Erfolg

 

Dresden. Sachsens Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Frank Kupfer zieht nach seiner Reise nach Polen eine positive Bilanz: „Sowohl bei der Kontaktsuche zu Firmen als auch bei der Zusammenarbeit mit polnischen Politikern und Behörden sind wir erneut ein gutes Stück vorangekommen."

 

Zusammenarbeit keine Einbahnstraße

 

So hat es bei der Suche nach Lösungen für die Lärmbelastung durch das polnische Kraftwerk Türchau (Turów) direkte Gespräche des Ministers mit der Geschäftsleitung gegeben. „Jan Wyszyński, der für Umweltschutz zuständige Direktor, hat mir zugesagt, dass die Leitung des Werkes bis September Vorschläge für eine Lösung vorlegen will und mich zu deren Vorstellung persönlich eingeladen". Auch das Marschallamt Niederschlesien (Dolni Slask) sowie das Wojewodschaftsamt in Breslau (Wrocław) unterstützten die Suche nach einer Lösung weiter.

Für die 27 mitreisenden Unternehmen habe es im Laufe der Reise eine Vielzahl von Kontakten zu Firmen, aber auch zur öffentlichen Verwaltung in Polen gegeben. Kupfer betonte: „Mir ist dabei wichtig, dass die Zusammenarbeit keine Einbahnstraße wird. Firmen aus Niederschlesien sind bei uns herzlich willkommen. Auch sie können in Sachsen Arbeitsplätze schaffen". So habe es während der Reise einen Besuch bei dem größten europäischen Kupfererzeuger KGHM in Lüben (Lubin) bei Liegnitz (Legnica) gegeben. Die Kontakte zu dem Unternehmen, das auch Kupfervorkommen in der sächsischen Lausitz erkunden wird, seien noch während der Reise vertieft worden.

Nicht zuletzt habe das gemeinsame Sommerfest des Deutschen Generalkonsulates in Breslau und des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft für großes Interesse an Sachsen gesorgt. Zu dem Fest waren rund 500 Gäste gekommen, es bildete den Abschluss des Sächsisch-Niederschlesischen Tages für Umwelt und ländliche Entwicklung.

 
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  • Quelle: /red
  • Zuletzt geändert am 21.06.2009 - 22:10 Uhr
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