Niederschlesien
Geteilte Heimat - Reiseseminare zur Vertreibung
Vom 24.03.2011
Dresden. Das Herbert-Wehner-Bildungswerk in Dresden bietet im Jahr 2011 unterschiedliche Studienreisen zum Thema Flucht und Vertreibung an. Das soll eine Möglichkeit sein, sich jenseits politisierender Debatten mit den Einzelschicksalen von Deutschen, Polen und Tschechen auseinanderzusetzen.
Gedenken auf der Altstadtbrücke
Vom 13.04.2010
Görlitz-Zgorzelec. Auch wenige Tage nach dem schrecklichen Ereignis bei Smolensk, bei dem am Sonnabend, dem 10. April 2010, der polnische Präsident Lech Kaczyński, seine Ehefrau und zahlreiche Repräsentanten beim Absturz der Präsidentenmaschine ums Leben kamen, sitzt der Schock auch beim Förderverein Kulturstadt Görlitz-Zgorzelec (FVKS) noch tief. Mit Parlamentsvizechef Jerzy Szmajdzinski verliert die Wojewodschaft Niederschlesien zudem einen tatkräftigen Unterstützer des Sports. "Am 6. März dieses Jahres begegneten wir uns noch im polnischen Jakuszyce beim 34. Bieg Piastow, dem Skilanglauf", war vom FVKS zu erfahren.
Sicheres Land bei etwas mehr Kriminalität an polnischer Grenze
Vom 23.12.2009
Görlitz-Zgorzelec. Sachsens Innenminister Markus Ulbig und Rafał Jurkowlaniec, Woiwode der Woiwodschaft Niederschlesien, zogen am 21. Dezember 2009 in Görlitz Bilanz zu zwei Jahren Wegfall der Grenzkontrollen. Der von vielen befürchtete dramatische Anstieg der Kriminalität nach dem Wegfall der Grenzkontrollen ist nicht eingetreten, so das sächsische Innenministerium in einer Pressemitteilung. Im gesamten Freistaat Sachsen sei auch in diesem Jahr ein Rückgang der Kriminalität zu verzeichnen. Auch in den Gemeinden entlang der Grenze ist die Kriminalität weiter rückläufig, so das Innenministerium weiter. Die Situation sei aber differenziert. Während an der tschechischen Grenze ein Rückgang zu verzeichnen sei, gebe es entlang der polnischen Grenze einen leichten Anstieg der Kriminalität. Hier dominieren regionale begrenzte Zuwächse beim Diebstahl von Kraftwagen.
Sachsen und Niederschlesien legen strategische Arbeitsschwerpunkte fest
Vom 01.12.2009
Dresden. Im Rahmen ihrer gemeinsamen Sitzung vom 1. Dezember 2009 in Dresden haben sich die Mitglieder des sächsischen Kabinetts und des Vorstands der polnischen Woiwodschaft Niederschlesien über die künftigen thematischen Schwerpunkte ihrer Zusammenarbeit verständigt. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich hatte hierzu den Marschall Niederschlesiens, Marek Łapiński, und die vier weiteren Vorstandsmitglieder der Woiwodschaft eingeladen. Außerdem haben der niederschlesische Woiwode Rafał Jurkowlaniec, der Sejmikvorsitzende Jerzy Pokój und der Präsident des Sächsischen Landtages, Dr. Matthias Rößler, auf Einladung des sächsischen Ministerpräsidenten an der Sitzung in der Staatskanzlei teilgenommen.
Mit Lions-Unterstützung auf der Via Regia unterwegs
Vom 01.09.2009
Görlitz-Zgorzelec | Lemberg (Львів/Lwiw) | Kiew (Київ). Zum wiederholten Mal zählte der Lions Club Görlitz-Zgorzelec zu den finanziellen Unterstützern eines „wir°my“ Projektes des Europahaus-Vereins. Diesmal radelten Jugendliche auf den Spuren der ehemaligen Handelsstraße Via Regia bis ins ukrainische Lemberg und fuhren weiter bis nach Kiew.Auseinandersetzung statt Angstpropaganda
Vom 13.08.2009
Dresden | Görlitz-Zgorzelec. Mit einer Fahrt nach Niederschlesien, in der es um deutsch-polnischen Geschichte geht, will das Herbert-Wehner-Bildungswerk gegen antipolnische Wahlkampf-Parolen aktiv sein. Historisches Wissen soll auf einer Fahrt zur deutsch-polnischen Geschichte vor allem durch eigene sinnliche Eindrücke vermittelt werden. Kooperationspartner ist die Fachhochschule (FH) Mittweida/Rosswein.
Kupfer bezeichnet Polenreise als vollen Erfolg
Vom 21.06.2009
Dresden. Sachsens Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Frank Kupfer zieht nach seiner Reise nach Polen eine positive Bilanz: „Sowohl bei der Kontaktsuche zu Firmen als auch bei der Zusammenarbeit mit polnischen Politikern und Behörden sind wir erneut ein gutes Stück vorangekommen."
Umweltschutzpartnerschaft Sachsen - Niederschlesien
Vom 25.02.2009
Ostritz | St.Marienthal. Im Jahre 1999 haben der Freistaat Sachsen und der polnische Verwaltungsbezirk (Woiwodschaft) Niederschlesien (Dolny Slask) eine "Gemeinsame Erklärungen über Zusammenarbeit" unterzeichnet. Einer der zentralen Punkte war die Vereinbarung über eine enge Kooperation im Bereich des Umweltschutzes. Grund: Der sächsisch-polnische Grenzraum gehörte bis weit in die 1990er Jahre zu den europäischen Regionen mit den höchsten Umweltbelastungen. „Damals wurde die Grenzregion an der Neiße oft als Schwarzes Dreieck bezeichnet. Wer sich heute dort umschaut, kann das nicht mehr verstehen. Aus dem schwarzen wurde ein grünes Dreieck“, sagte Umweltminister Frank Kupfer am 25. Februar 2009 auf dem Empfang zum zehnjährigen Jubiläum der Partnerschaft im Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal im Landkreis Görlitz.Der Herr Bundespräsident kommt!
Vom 30.01.2009
Görlitz-Zgorzelec | Bautzen / Budyšín. Erst vorgestern hatte das Regional Magazin im Bautzner, Görlitzer und Zittauer Anzeiger etwas frech fabuliert, dass das Bundespräsidentenpaar einmal die Kulturinsel Einsiedel besuchen könnte - und seit heute, dem 30. Januar 2009, steht fest, dass zumindest Bautzen und Görlitz auf dem Reiseplan stehen. Und vielleicht ist ja ein Anstecher zur Kulturinsel drin, den östlichsten Punkt Deutschlands sollte ein Bundespräsident eh kennen.
Niederschlesien in sächsischer Landesvertretung
Vom 07.12.2008
Berlin Sachsen | Niederschlesien. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat die polnische Woiwodschaft Niederschlesien (Dolni Slask) als wichtigste osteuropäische Nachbarregion Sachsens gewürdigt. „Vor bald zehn Jahren hat mit der Regionalpartnerschaft eine Erfolgsgeschichte begonnen. Damals wurde der Grundstein für die Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Niederschlesien gelegt“, sagte Tillich am Abend des 4. Dezember 2008 in der sächsischen Landesvertretung in Berlin bei einer gemeinsamen Festveranstaltung mit hochrangigen Vertretern der Woiwodschaft Niederschlesien. Heute gebe es eine gute Zusammenarbeit vieler polnischer und sächsischer Behörden, Kultureinrichtungen und Schulen. Zahlreiche gemeinsame Projekte seien auf den Weg gebracht worden.
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