Frank Kupfer
Regionales Klimainformationssystem in Sachsen gestartet
Vom 17.01.2012
Sachsen. Am 16. Januar 2012 hat Sachsens Umweltminister Frank Kupfer den Startschuss für den Internetauftritt des Regionalen Klima-Informationssystems ReKIS im Freistaat gegeben. Damit stehen ab sofort regionale Klimainformationen und Klimadaten für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen im Internet unter zur Verfügung. ReKIS ist deutschlandweit das erste länderübergreifende Klimainformationssystem. Der Freistaat Sachsen hat das System initiiert und seine Entwicklung in Kooperation mit dem Freistaat Thüringen und dem Land Sachsen-Anhalt gefördert. Entwickelt wurde ReKIS vom Lehrstuhl für Meteorologie der Technischen Universität Dresden.
Oberbürgermeister Paulick weiter gegen Atomkraftwerk bei Görlitz
Vom 21.05.2011
Görlitz. Nachdem sich der Görlitzer Oberbürgermeister Joachim Paulick (zur Sache! e.V.) entschieden gegen den möglichen Bau eines Atomkraftwerks auf der polnischen Seite der Neiße bei Hirschfelde zwischen Görlitz und Zittau ausgesprochen hatte, kam nun ein Antwortschreiben des Sächsischen Staatsministers für Umwelt und Landwirtschaft Frank Kupfer. Darin verweist der Minister darauf, dass es sich bei der Wahl der Energieversorgung um eine souveräne Entscheidung eines jeden Staates handele. Die polnische Regierung habe im Rahmen der 14. Sitzung des Deutsch-Polnischen Umweltrates am 27. April 2011 mündlich über den Stand der Vorbereitungen informiert. Das Verfahren zur Suche geeigneter Standorte in Polen sei demnach noch nicht abgeschlossen. Schriftliche Informationen liegen bislang weder der Bundesregierung noch dem Freistaat Sachsen vor.
Görlitz will kein Atomkraftwerk in Grenznähe
Vom 15.04.2011
Görlitz. Der Görlitzer Oberbürgermeister Joachim Paulick hat mit großer Sorge Medienberichte verfolgt, die über Pläne zur Errichtung eines Atomkraftwerkes (AKW) in der Republik Polen informierten. Dabei wurde als ein möglicher Standort auch das Kraftwerksgelände Türchau (Turow), in unmittelbarer Nähe der Stadt Görlitz, benannt.
Zum Tag der Regionen 2010 anmelden!
Vom 24.07.2010
Miltitz / Miłoćicy. Noch bis zum 31. Juli 2010 können Akteure ihre Aktionen und Veranstaltungen, bei denen der regionale Gedanke, zum Beispiel regionale Produkte, regionale Dienstleistungen und regionales Engagement, im Mittelpunkt steht, zum „Tag der Regionen“ anmelden. Dieser bundesweite Aktionstag wirbt jedes Jahr am Erntedanksonntag - der im Jahr 2010 auf den 3. Oktober fällt - und in einem Aktionszeitraum von jeweils einer Woche davor und danach (2010: 24. September bis 10. Oktober) für die Stärke der Regionen und präsentiert damit eindrucksvoll die Chancen regionaler Wirtschaftskreisläufe. Unter dem diesjährigen Motto „Wer weiter denkt, kauft näher ein“ soll für einen fairen, regionalen Einkauf geworben und damit gezielt Unternehmen in der Region unterstützt werden.
Minister im Keller
Vom 22.07.2010
Gorlitz-Zgorzelec. Im Grunde gibt es in Görlitz nur ein einziges Unternehmen, in dem es so richtig offen zugeht: Die Landskron-Brauerei, in deren Kellern noch immer nach den Prinzipien einer Manufaktur im offenen Gärverfahren gebraut wird. Sachsens Umwelt- und Landwirtschaftsminister Frank Kupfer ließ es sich bei seinem Besuch am 22. Juli 2010 nicht nehmen, ins Allerheiligste hinabzusteigen.Der laute Riese wird leiser
Vom 09.06.2010
Türchau (Turów). Das beschauliche Hirschfelde, ein Ortsteil von Zittau, hat ein Problem: Das ist der Lärm aus dem nahegelegenen Braunkohle-Großkraftwerk Türchau. Am 9. Juni 2009 hat Sachsens Umweltminister Frank Kupfer gemeinsam mit dem Vizemarschall der Wojewodschaft Niederschlesien Stanisław Longawa die Baumaßnahmen für den erweiterten Lärmschutz im Kraftwerk gestartet. Dessen Betreiber, die Polska Grupa Energetyczna S.A. (Polnische Energetische Gruppe A.G.), folgte damit dem Drängen des sächsischen Umweltministeriums, nachdem es immer wieder Beschwerden über Lärmbelästigungen aus der grenznahen Bevölkerung gab. „Unser intensives Bemühen hat sich endlich gelohnt. Ich danke den verantwortlichen Politikern von Niederschlesien für ihre Unterstützung und der Kraftwerksleitung für ihre Kooperation. Der heutige Tag ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für den sächsischpolnischen Umweltschutz“, hob Kupfer die Bedeutung des Baustarts hervor.
Forstminister im Landkreis Bautzen
Vom 26.05.2010
Großröhrsdorf. Sachsens Umweltminister Frank Kupfer hat sich am 26. Mai 2010 erneut über die Schäden durch das Unwetter am Pfingstmontag informiert. In einem besonders stark betroffenen Wald bei Großröhrsdorf im Landkreis Bautzen ließ sich der Minister auch über die laufenden Maßnahmen zur Beseitigung der Schäden unterrichten.
Beißt der Wolf, zahlt die EU
Vom 25.02.2010
Brüssel (Bruxelles). Die Europäische Kommission hat am 24. Februar 2010 die Entschädigung von gewerblichen Nutztierhaltern in Sachsen bei Schäden durch den Wolf genehmigt. „Ich freue mich, dass unser Bemühen in Brüssel über eine rechtliche Regelung der Entschädigung erfolgreich war. Erstmals hat die Kommission damit in der EU eine Beihilfe zum Ausgleich für Schäden durch dieses Raubtier zugelassen. Ein wichtiger Erfolg für Sachsen und seine Tierhalter in der Wolfsregion, die auch den anderen Bundesländern helfen wird“, kommentiete Sachsens Umweltminister Frank Kupfer die Entscheidung.
Weiter Abwrackprämie für Heizkessel
Vom 11.11.2009
Sachsen. Das Sächsische Kabinett hat am 10. November 2009 zusätzliche Fördermittel für die Richtlinie „Energieeffizienz und Klimaschutz“ in Höhe von 40 Millionen Euro beschlossen. Mit dem Förderprogramm werden energiesparende und umweltschonende Projekte wie der Neubau und die Sanierung von Passivhäusern, Solarthermie, Fotovoltaik, Blockheizkraftwerke, energieeffiziente Straßenbeleuchtungen und der Heizkesseltausch gefördert.
Kraftwerk Turów wird leiser
Vom 03.10.2009
Türchau (Turów). Das grenznahe polnische Braunkohle-Großkraftwerk Turów, das in der Nähe des Zittauer Ortsteils Hirschfelde im Landkreis Görlitz liegt, soll künftig deutlich weniger Lärm verursachen. Darauf haben sich am 2. Oktober 2009 die polnische Kraftwerksleitung und das sächsische Umweltministeriums geeinigt. Nach jahrelangen Verhandlungen bestätigte der Betreiber des Kraftwerks die Messergebnisse, die das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) im vergangen Jahr auf deutscher Seite ermittelt hat. Das Energieunternehmen kündigte daraufhin umfangreiche Investitionen in Lärmsanierungsmaßnahmen an. Ab März 2010 soll beispielsweise die Dämmung bei den Abluftventilatoren und den Entstaubungsanlagen wesentlich verbessert werden. Dabei soll sich die Lärmbelastung um bis zu 15 Dezibel verringern.
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