Kupfer bei polnischem Kupferunternehmen

 

Dresden | Lüben (Lubin). Sachsens Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Frank Kupfer geht vom 17. bis 19. Juni 2009 auf Reisen - gemeinsam mit Unternehmern der Branche Umweltschutz und erstmals auch mit Unternehmen aus dem Bereich der ländlichen Entwicklung nach Polen. Insgesamt nehmen 27 Firmen teil. Besucht wird auch ein Kupfererzeuger, der den Zuschlag für die Erkundung der Lausitzer Vorkommen erhalten hat.

 

Schwerpunkte sind Umweltschutz und ländliche Entwicklung

 

Unter anderem besucht die Delegation am 17. Juni den größten europäischen Kupfererzeuger KGHM in Lüben (Lubin) bei Liegnitz (Legnica). Das Unternehmen hat die Genehmigung zur Erkundung der Kupfervorkommen in der sächsischen Lausitz erhalten. „Unsere Unternehmen haben auf dem Gebiet des Umweltschutzes im Bergbau - auch mit Sanierungsaufgaben - sehr viel Erfahrung. Außerdem könnte KGHM bald ein wichtiger Wirtschaftspartner in der Lausitz werden“, so der Minister.

Am 18. Juni wird Staatsminister Kupfer zwei Fachforen eröffnen. Themen sind „Bergbausanierung, Bodenschutz und Revitalisierung von kontaminierten Flächen“ sowie „Integrierte ländliche Entwicklung“. Außerdem ist Kupfer einer der Gastgeber des Sommerfestes des Deutschen Generalkonsulates Breslau (Wrocław), das sich traditionell an die Wirtschaftsforen anschließt und jährlich 500 Gäste aus Polen und Deutschland zusammen führt.

„Ich freue mich sehr, dass sich der für Umwelt und Landwirtschaft zuständige Vizemarschall Tadeusz Drab so stark um den Ausbau der Zusammenarbeit bemüht. Die vertrauensvolle Kooperation mit unseren östlichen Nachbarn ist mir sehr wichtig und zur Lösung offener Fragen unerlässlich. Ich bin sehr froh, dass es uns gelungen ist, für den Hochwasserschutz von Ostritz und die auf der polnischen Seite der Neiße liegenden Siedlungen eine für beide Seiten tragfähige Lösung zu finden." Auch verweist Kupfer auf Fortschritte in der Zusammenarbeit zur Reduzierung der Lärmbelastungen durch das Kraftwerk Türchau (Turów).

Mit Maßnahmen der ländlichen Entwicklung haben wir und unsere Unternehmer fast 20 Jahre Erfahrung“, so der Landwirtschaftsminister weiter. Die Integrierte ländliche Entwicklung einschließlich der Dezentralisierung und Verlagerung von Entscheidungskompetenzen auf die kommunale Ebene habe sich im Freistaat Sachsen bewährt. „Unsere polnischen Nachbarn möchten und sollen von diesen Erfahrungen profitieren - nicht zuletzt beim Umgang mit Fördermitteln der Europäischen Union.“

 
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  • Quelle: /red
  • Zuletzt geändert am 16.06.2009 - 10:57 Uhr
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