Neiße
Atomkraftwerk im Dreiländereck? Nein danke!
Vom 12.04.2011
Landkreis Görlitz Einem Atomkraftwerk auf der polnischen Seite der Neiße im Dreiländereck bei Zittau erteilte der SPD-Kreisverbandschef Thomas Jurk, MdL, ein klare Absage. U.a. im MDR waren am 11. April 2011 die polnischen Überlegungen zum möglichen mittelfristigen Bau eines Atomkraftwerkes bei Zittau bekannt geworden.
EU-Fördermittel für sächsisch-tschechische Kleinprojekte
Vom 03.03.2011
Euroregion Neiße. Auch im Jahr 2011 stehen EU-Fördermittel für sächsisch-tschechische Kleinprojekte zur Verfügung. Bei der ersten Sitzung des Lenkungsausschusses Kleinprojekte (LaK) der Euroregion Neiße des Jahres 2011 wurden 16 grenzübergreifende Projekte bewilligt. Diese werden mit einer Summe von 88.181 Euro auf der sächsischen Seite und 74.347 Euro auf der tschechischen Seite gefördert.Jugendstil-Kaufhaus für Sonderverkaufsveranstaltungen nicht genehmigungsfähig
Vom 14.10.2010
Görlitz-Zgorzelec. Die im Überflutungsgebiet der Neiße angesiedelte Firma Yeti war vom Augusthochwasser empfindlich betroffen. Doch gab man nicht auf, eine Sonderverkaufsaktion sollte helfen, die Misere zu überwinden. Dafür hatte man sich ausgerechnet das weitestgehend leerstehende historische Jugendstilkaufhaus am Demianiplatz ausgeguckt. Allerdings konnte die Bauaufsicht die Marketingidee nicht unterstützen und verweigerte die Freigabe des Objekts.Das Hochwasser am Nachmittag des 29. September 2010
Vom 29.09.2010
Bad Muskau / Mužakow | Rietschen | Boxberg / Hamor | Rothenburg/O.L. Während sich im südlichen Teil des Landkreises Görlitz die Entspannung der Hochwassersituation fortsetzt, gibt es im nördlichen Landkreis noch mehrere Schwerpunkte.
Straßensperrung in Boxberg
Vom 29.09.2010
Boxberg / Hamor | Bad Muskau / Mužakow. In der Ortslage Boxberg hat sich der Pegel des Vereinigten Schöps am 29. September 2010 seit etwa 18 Uhr binnen einer Stunde auf 4,30 Meter erhöht. Deshalb wird ab 19 Uhr die S 131, Alte Bautzner Straße, in der Ortslage Boxberg vom Abzweig der B 156 (Kraftwerkskreuzung) bis zur K 8481 (Zufahrt Bärwalder See) gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die verlängerte Spreestraße. In Rietschen (Weißer Schöps) und Krauschwitz (Neiße) hat sich zur gleichen Zeit die Lage beruhigt, während in Bad Muskau der Neißepegel leicht steigt.
Martinshof evakuiert
Vom 29.09.2010
Rothenburg/O.L. Der Katastrophenstab im Landkreis Görlitz hat am späten Nachmittag des 28. September 2010 die Evakuierung des Rothenburger Martinshofs veranlasst. Die Behinderteneinrichtung des Diakonischen Werks liegt an der Neiße in Rothenburg. Bedenken gab es wegen der schon vom Augusthochwasser durchgeweichten Deiche, die durch den nun bereits länger anhaltenden hohen Wasserstand weiter belastet werden.
Katastrophenalarm für südlichen Landkreis Görlitz aufgehoben
Vom 29.09.2010
Landkreis Görlitz. Der Katastrophenalarm für den südlichen Landkreis Görlitz (Gebiet des ehemaligen Landkreises Löbau-Zittau) ist am 28. September 2010 um 13.30 Uhr aufgehoben worden. Vor allem im Bereich der Zittauer Neiße hatte sich die Situation entspannt. Der Pegel wies am frühen Nachmittag mit 3,20 Meter weiterhin fallende Tendenz auf. Zudem wird von Norden her mit nachlassendem Regen gerechnet. Für den nördlichen Landkreis und die Stadt Görlitz gilt der Katastrophenalarm weiterhin.Katastrophenalarm!
Vom 28.09.2010
Landkreis Gölitz. Wegen der Hochwasserlage, die sich wegen der Regenfälle in den vorangegangenen Tagen gebildet hat, wurde am Montag, dem 27. September 2010, um 24 Uhr Uhr Katastrophenalarm für den gesamten Landkreis Görlitz ausgerufen. Der Katastrophenschutzstab hat nach Mitternacht seine Arbeit in Niesky aufgenommen.
Das Wasser kommt wieder - Alarmstufe 4 angekündigt
Vom 28.09.2010
Landkreis Görlitz. Bei der Hochwasserlage im Landkreis Görlitz deutete sich am 27. September 2010 keine Entspannung an. Entgegen den Voraussagen hat sich das Niederschlagsgebiet ausgeweitet. Bis in den Mittwoch (29. September) hinein muss mit Niederschlagsmengen zwischen 50 bis 80 Millimeter pro Quadratmeter, stellenweise sogar bis 100 mm, gerechnet werden. Das gab der am Mittag eingerichtete Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) im Landkreis Görlitz am 27. September in den späten Nachmittagstunden bekannt.
Steigende Pegel im Landkreis Görlitz
Vom 27.09.2010
Landkreis Görlitz. Flüsse, kleinere Bachläufe und Gräben im Landkreis Görlitz sind durch den anhaltenden Regen wieder bedrohlich angeschwollen. Viel Wasser führen Pließnitz, Landwasser und Lausur. Die Gefahr eines erneuten Hochwassers steigt wieder - am Nachmittag wird mit Alarmstufe vier an Mandau und Neiße gerechnet. Vor allem das aus Polen und Tschechien kommende Wasser sorgt für steigende Pegel. Ebenso sammelt sich das Wasser auf Feldern und Wiesen, da der Boden keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen kann.
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