Nach der Vogelgrippe nun die "Afrikanische Schweinepest"
Ukraine. Die Afrikanische Schweinepest (ASP, auch African Swine Fever oder Pestis Africana Suum) breitet sich unkontrolliert aus und ist auf dem Vormarsch in Richtung Westeuropa. Die Virusinfektion, gegen die kein Impfstoff zur Verfügung steht, ist vor einigen Jahren von Afrika nach Russland, Armenien und Georgien eingeschleppt worden. Aktuell lbreitet sie sich in Russland - auchg in Richtung Westen - aus. Erstmals ist diie Seuche jetzt in der Ukraine nachgewiesen worden, in einem kleinen privaten Schweinebestand. ASP ist eine hochansteckend und ähnelt in Verlauf und Symptomen der klassischen Schweinepest.
Hohe Gefahr der Einschleppung auch nach Deutschland
Damit ASP in der EU möglichst verhindert wird, ist es verboiten, lebende Schweine und Schweinefleischerzeugnissen aus den betroffenen Staaten einzuführen. Entsprechend wird an den EU-Außengrenzen stärker kontrolliert. Allerdings kann die Seuche beispielsweise auch durch rückkehrende Fahrzeuge, die lebende Tiere in die Russische Föderation und die Ukraine gebracht haben, eingeschleppt werden.
Auch Lebensmittel, die aus Infektionsgebieten mitgebracht werden, können den Virus transportieren. Besipielsweise bleiben Salami oder Schinken bis zu einem halben Jahr ansteckungsfähig. Deshalb fordert das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz Reisende dringend dazu auf, keinerlei Schweinefleischerzeugnisse mitzubringen.
Die Afrikanische Schweinepest ist für Menschen ungefährlich. Allerdings würde eine Ausbreitung der Seuche hohe Tierverluste und wirtschaftliche Schäden mit sich bringen. Schweinehalter sind gehalten, in ihren betrieben die seuchenhygienischen Schutzmaßnahmen zu kontrollieren und zu verschärfen.
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Lesermeinungen (1)Schweinepest - absehbare Folgen
Von Eckard Wendt, AGfaN e.V. am 15.08.2012 - 11:22Uhr
Zweierlei ist abzusehen:
1. Die Natur wird sich als stärker erweisen.
2. Die Keulungstrupps werden sich schon jetzt warmlaufen für die möglichen Tötungsorgien gesunder Schweinebestände in den im Falle des Seuchenausbruchs einzurichtenden Sperrgebieten.
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- Quelle: red
- Erstellt am 14.08.2012 - 07:26Uhr | Zuletzt geändert am 14.08.2012 - 07:26Uhr
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