Hochwasser
Für hochwasserbetroffene Kulturdenkmale
Vom 20.10.2010
Görlitz-Zgorzelec. Durch das Sächsische Staatsministerium des Innern wurde eine zusätzliche Förderung für vom Hochwasser betroffene Kulturdenkmale in Aussicht gestellt. Da im Jahr 2010 bereits ein Anteil der Fördermittel zur Verfügung gestellt werden soll ist es zwingend erforderlich, dass betroffene Denkmaleigentümer, die 2010 noch Baumaßnahmen durchführen wollen, möglichst umgehend, spätestens jedoch bis zum 10. Dezember 2010, Fördermittelanträge stellen. Der vorzeitige Beginn der Maßnahmen ist nicht förderschädlich. Eigentümer, die Maßnahmen für das Jahr 2011 planen, beantragen diese bitte bis spätestens zum 15. Februar 2011.
Görlitzer Fluthilfe via eBay
Vom 06.10.2010
Görlitz-Zgorzelec. Die Stadt Görlitz lässt nichts unversucht, um ihren von den Hochwasserfluten im August und September betroffenen Bürgern zu helfen. Ein neuer Weg ist, dass die Stadt auf eBay Fußball-Fanartikel anbietet, welche die beiden Münchner Vereine FC Bayern München und der TSV 1860 München für diesen Zweck freundlicher- und dankenswerterweise zur Verfügung gestellt haben.
Hochwassersonderförderung für Denkmale
Vom 01.10.2010
Landkreis Görlitz. Vom Hochwasser sind im Landkreis Görlitz mehr als tausend Einzeldenkmale betroffen. Die größten Schäden sind im Bereich der Umgebindehäuser zu verzeichnen. Zusätzliche Mittel aus dem Bereich der Denkmalförderung stehen nun kurzfristig für die vom Hochwasser betroffenen Kulturdenkmale zur Verfügung. Bis zu 85 Prozent der denkmalbedingten Mehraufwendungen können im Rahmen der Schadensbeseitigung gefördert werden.
Das Hochwasser am Nachmittag des 29. September 2010
Vom 29.09.2010
Bad Muskau / Mužakow | Rietschen | Boxberg / Hamor | Rothenburg/O.L. Während sich im südlichen Teil des Landkreises Görlitz die Entspannung der Hochwassersituation fortsetzt, gibt es im nördlichen Landkreis noch mehrere Schwerpunkte.
Straßensperrungen im Landkreis Görlitz per 28. September 2010, 23 Uhr
Vom 29.09.2010
Landkreis Görlitz. Entspannung beim Hochwasser im Landkreis Görlitz ist in Sicht - dennoch bleiben einige Straßen gesperrt oder sind nur eingechränkt passierbar.Trinkwasser abkochen
Vom 29.09.2010
Landkreis Görlitz. Das erneute Hochwasser kann zur Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität fühen. Im gesamten Versorgungsbereich der Stadtwerke Görlitz AG sollte das Trinkwasser bis auf Weiteres nur im abgekochten Zustand verwendet werden. Für die Zubereitung von Säuglingsnahrung wird abgepacktes Wasser empfohlen. Zum Duschen, Baden, Geschirrspülen und Waschen kann das Wasser genutzt werden.
Straßensperrungen per 28. September 2010 um 11.45 Uhr
Vom 28.09.2010
Landkreis Görlitz. Das Hochwasser führt zu Behinderungen und Straßensperrungen.
Hochwasserlage am 28. September 2010 um 9.30 Uhr
Vom 28.09.2010
Landkreis Görlitz. Die Situation im Landkreis Görlitz ist aufgrund des Dauerregens weiterhin angespannt. Seit 8 Uhr ist das Bürgertelefon besetzt.
Wieder Hochwasser in Görlitz / Update
Vom 28.09.2010
Görlitz-Zgorzelec. Auf Grund der lang anhaltenden Niederschläge sind binnen drei Tagen auf dem Gebiet der Stadt Görlitz bis zu 90 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Nicht nur für das Stadtgebiet galt in dieser Zeit eine Unwetterwarnung. In den Abendstunden des 26. September 2010 wurde die Alarmstufe 1 ausgerufen und die Teilnehmer am Hochwassernachrichtendienst durch die Feuerwehr informiert. Die weiteren Alarmstufen folgten am 27. September um 18:50 Uhr für die Alarmstufe 2, um 22:50 Uhr die Alarmstufe 3 und am 28. September wurde die höchste Hochwasseralarmstufe ausgerufen, die 4. Wegen dieser Entwicklung rief der Landrat am 27. September 2010 um 21:30 Uhr Katastrophenvoralarm und um am 28. September um 00:00 Uhr den Katastrophenalarm für das gesamte Kreisgebiet aus.
Pegel der Spree bedrohlich gestiegen
Vom 28.09.2010
Bautzen / Budyšín. Anhaltende Regenfälle und abfließendes Oberflächenwasser haben den Pegel der Spree in Bautzen in bedrohliche Höhen getrieben. In den Morgenstunden lag er bei 3,47 Metern. Da die Situation absehbar war, begann bereits am Nachmittag des Montags die persönliche Information der Anwohner. Dies geschah in persönlichen Gesprächen oder mit Hilfe eines Lautsprecherwagens. Viele Betroffene hatten noch Sandsäcke vorrätig und versuchten so ihr Hab und Gut zu sichern. Die Feuerwehr teilte zusätzlich Sandsäcke aus.
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