Mitteilungsblatt des zur Sache! e.V. für April 2011
Görlitz. ViaThea, Schlesisches Musikfest, Stadtratsvorgänge - der zur Sache! e.V. und Verfasser Dr. Peter Gleißner vollbringen mit dem Mitteilungsblatt des Vereins ein Kunststück: Die Abläufe im Görlitzer Stadtrat, die von vielen Görlitzer Bürgern teils nur noch kopfschüttelnd beobachtet werden, durch Analyse und Hintergrundinformationen aufklärend und spannend zugleich darzustellen. Der Görlitzer Anzeiger als unabhängige Plattform macht die Informationen des Vereins - wie auch die von anderen demokratischen Organisationen in Görlitz bereitgestellten - zugänglich.
Fragen dürfen den Kandidaten nicht gestellt werden
Thema: zur Sache! e.V.
zur Sache! e.V. ist eine Wählervereinigung, die am 16. Februar 2009 in Görlitz gegründet wurde. Sie hat derzeit fünf Sitze im Stadtrat und stellt den Görlitzer Oberbürgermeister Joachim Paulick.
Das aktuelle Mitteilungsblatt fördert so manche Begebenheit zu Tage und ordnet diese ein in Zusammenhänge. Ganz zum Schluss bleibt dem Leser ein beklemmendes Gefühl, als er erfährt, dass den Kandidaten für die Aufsichtsratsposten im Städtischen Klinikum bei deren Vorstellung überhaupt keine Fragen gestellt werden durften. In der DDR war das Frageverbot wenigstens nur auf unangenehme Fragen beschränkt.
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In der April-Ausgabe 2011 des Mitteilungsblatts von zur Sache! lesen:
1. Öffentliche Meinung in Görlitz
2. Grenzenlose Medizin: Görlitz-Niederschlesien
3. Stadtrat für Görlitz oder Stadtrat des Landkreises
4. Stadtratstagung Görlitz-Zgorzelec
5. Schlesisches Musikfest, Bachfest und ViaThea
6. Bericht von der 35. Stadtratssitzung
*Zum Download bereitgestellte Dokumente geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion, sondern die persönliche Auffassung der Verfasser wieder.
Auf den Punkt gebracht
Von Engert Sven am 10.04.2011 - 12:25Uhr
Wie treffend es Herr Dr. Gleißner wieder auf den Punkt bringt. Leider wurde es in unserer regionalen Tageszeitung nicht ganz so dargestellt .Selbst nach dem Versuch im privaten E-Mail-Verkehr mit der betreffenden Tageszeitung wies man alle meine Vorwürfe von sich, so dass ich diesen Schriftverkehr leider aus meiner Sicht abbrechen musste.
Ich kann nur jeden empfehlen an einer der Stadtratssitzung mal live teilzunehmen. Dann merkt man auch schnell, dass in der Tageszeitung unterschiedliche Faktoren so zusammen geschrieben werden, dass am Ende ein ganz anderes Bild erstellt wird. Dass die Begründung (die eigentlich zur Aufklärung seiner vertretenen Position wichtig gewesen sind), die unser Oberbürgermeister zu bestimmten Punkten in der Stadtratssitzung abgegeben hat, schlichtweg unterschlagen wird, ist für mich nicht nachvollziehbar. Das durch diese Tageszeitung negativ geprägte Bild unseres Stadtoberhauptes wird schon mit bestimmten Überschriften am Leben gehalten.
Nicht alles in dieser Zeitung nehme ich am Ende für bare Münze. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, dass ich mir meine Meinung noch selber bilden kann.
Machen Sie weiter so, Herr Dr. Gleißner, durch sachliches Beleuchten der Dinge, die hier in der Stadt passieren, erreicht man am Ende vielleicht mehr. Zum Herrn Ahrens kann ich nur noch sagen: Den Ordnungsruf in der letzten Stadtratssitzung erhielt er nicht für seine politischen Ansichten, sondern für sein provozierendes Benehmen, das war aus der Reihe der Besucher ganz klar zu erkennen und zu vernehmen.
Mit freundlichen Grüssen
Engert Sven
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Lesermeinungen geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion, sondern die persönliche Auffassung der Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich das Recht zu sinnwahrender Kürzung vor.
Aufruf an die Parteien
Von Dirk Höfer am 09.04.2011 - 15:05Uhr
Ich frage mich schon seit einiger Zeit, warum hier eine solche Werbung für den Oberbürgermeister-Verein gemacht wird.
Liegt es daran, dass die Zeitungsmacher doch ein wenig parteiisch sind oder dass andere Parteien eine ähnlich ausführliche Pressedarstellung nicht hinbekommen? Das lasse ich mal im Raum stehen. Ich würde mich über ähnliche Analysen auch von den anderen Parteien im Görlitzer Stadtrat freuen.
Danke Dirk Höfer
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Anmerkung der Redaktion:
Im redaktionellen Teil des Görlitzer Anzeigers hat Werbung keinen Platz - Werbung wird als solche stets eindeutig kenntlich gemacht.
Ansonsten haben Sie recht: Die anderen Parteien machen in Görlitz offenbar entweder weit weniger Pressearbeit - schade.
Wer im www.bautzen-anzeiger.de nachschaut wird feststellen, dass bspw. die Bündnisgrünen dort wesentlich aktiver im Pressebereich arbeiten.
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- Quelle: red
- Zuletzt geändert am 09.04.2011 - 11:46 Uhr
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