14. Oberlausitzer Bergwandertag im Zittauer Gebirge
Jonsdorf | Waltersdorf. Die Landräte Bernd Lange (Görlitz) und Michael Harig (Bautzen) laden auch in diesem Jahr zum Oberlausitzer Bergwandertag ein. Zum 14. Mal werden sich am Sonntag, dem 10. Mai 2009, Politiker, Kreisräte, Bürgermeister, Mitarbeiter der Landratsämter, Leiter von Behörden und Institutionen auf eine elf Kilometer lange Wanderroute begeben. Bislang haben sich 240 Teilnehmer angemeldet. Start ist an der Jonsdorfer „Gondelfahrt“, um den Buchberg herum, am Hofeberg vorbei bis zum Kretscham Waltersdorf.
SED-Vermögen fließt in Stiftung
Im Waltersdorfer Kretscham Waltersdorf wollen die Wanderer gegen 10:45 Uhr eintreffen.
Hier übergibt der Präsident der Landesdirektion Dresden, Dr. Henry Hasenpflug, die Stiftungsurkunde für die Stiftung "Umgebindehaus" und Umweltminister Frank Kupfer die Zustiftung des Freistaates Sachsen in Höhe von 650 000. Das Geld stammt aus Mitteln des ehemaligen SED-Vermögens. Mit den bereits vorhandenen 350.000 Euro hat die Stiftung dann mit einem Stiftungskapital von rund einer Million Euro einen eigenständigen Status.
Danach führt die Wanderung zur tschechischen Grenze, von dort über den Hohlsteinweg und den Aussichtspunkt Falkenstein zurück zum Ausgangspunkt in Jonsdorf.
Unterwegs werden neu ausgebildete Naturparkführer die Wanderer mit den Schönheiten der Landschaft und den Besonderheiten der Oberlausitzer Umgebindehäuser vertraut machen.
Gastgeber des diesjährigen Wandertages ist der Landkreis Görlitz mit den Gemeinden Jonsdorf und Großschönau/Waltersdorf der Touristischen Gebietsgemeinschaft „Naturpark Zittauer Gebirge / Oberlausitz“.
Die Wanderung fand in den vergangenen Jahren immer abwechselnd im Landkreis Löbau-Zittau und Bautzen statt. Die beiden Landräte Bernd Lange und Michael Harig wollen diese Tradition auch in den neuen Landkreisen fortsetzen.
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- Quelle: /red
- Zuletzt geändert am 05.05.2009 - 21:04 Uhr
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