Fakten zur Landschaft nach der Kohle
Senftenberg / Zły Komorow. Wenn es um die Landschaft „nach der Braunkohle" geht, scheinen Untergangsszenarien und die langfristige Wiedernutzbarmachung als unversöhnliche Gegensätze aufeinander zu prallen. Der 9. Februar 2009 war „die Stunde der Wahrheit für Lausitzer Tagebaugegner“, wie die Lausitzer Rundschau an diesem Tag einen Artikel überschrieb. Zu Wort kam darin ein prominenter Befürworter der Kampagne für ein Volksbegehren zur Verhinderung weiterer Tagebaue in der Lausitz.
LMBV informiert mit neuer Broschüre
Zu lesen war u.a.: Die Rekultivierung der Landschaften nach dem Kohleabbau sei „ein Experimentierfeld“. Die Böden würden sauer, weil der enthaltene Schwefel durch die Umgrabungen ans Tageslicht befördert und zu Schwefelsäure umgewandelt werde. Alle neuen Seen, alle neu kultivierten Wälder seien davon betroffen. Im Wasser schwimme kein Fisch, die Wälder würden nicht lange überleben.
Dem will die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV), einer der großer Bergbaufolgen-Sanierer, Fakten entgegensetzen. So entstünden auch auf Kippen langfristig stabile und nutzbare Wälder, ökologisch interessante Biotope und unterschiedliche Bergbaufolgeseen mit verschiedenen Nutzungsarten. In einigen Bergbaufolgeseen, so die LMBV, gebe es bereits Fische - beispielsweise im Schönfelder See oder im Großen Goitzsche-See.
Informieren!
Eine neue Broschüre der LMBV informiert tiefgehend zur nachhaltigen Wiedernutzbarmachung. Diese ist von der Homepage der LMBV im Bereich Service/Medienverzeichnis als pdf zum Downloaden verfügbar.
http://www.lmbv.de
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- Quelle: /red
- Zuletzt geändert am 09.02.2009 - 23:21 Uhr
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