LMBV
Berzdorfer See mit Badestelle ab Juni 2011
Vom 11.05.2011
Görlitz. Jetzt legt sich die Stadt Görlitz ins Zeug: Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) hat bekanntgegeben, dass das Baden im Berzdorfer See aus ihrer Sicht genehmigt werden könnte. Nun arbeitet die Stadtverwaltung Görlitz daran, die umfangreichen Forderungen der Behörden, die als Voraussetzung für das Baden nötig sind, zu erfüllen.Berzdorfer See erreicht 2011 Endstand
Vom 08.02.2011
Senftenberg / Zły Komorow. Die Braunkohlesanierung ist im Jahr 2010 wieder ein gutes Stück vorangekommen, seien es die Böschungssicherungen am Partwitzer See oder das erfolgreiche weitere Fluten des Zwenkauer See. Aber auch neue Herausforderungen für die LMBV sind mit den Grundbrüchen in Kippenbereichen im zurückliegenden Jahr in der Lausitz verbunden. Davon sind viele Nutzungen an den jungen Bergbaufolgeseen jedoch überhaupt nicht betroffen.
LMBV befestigt Bahndamm am Silbersee
Vom 12.11.2010
Knappenrode | Uhyst | Görlitz | Klitten. Die Deutsche Bahn AG informierte am 11. November 2010 über die vorgesehene Streckensperrung Knappenrode - Uhyst. Ab dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2010 ist die Bahnstrecke Hoyerswerda - Niesky zwischen den Bahnhöfen Knappenrode und Uhyst komplett für den Verkehr gesperrt. In Bereich des Bahnhofs Lohsa saniert die Lausitzer- und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) eine Altbergbaukippe. Der Güterverkehr wird in der Zeit der Streckensperrung großräumig umgeleitet. Für den Personenverkehr wird zwischen Hoyerswerda und Klitten Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Zwischen Görlitz und Klitten verkehren weiter Züge. Informationen zu Fahrplänen und Ersatzverkehr gibt es beim Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON - Infotelefon: 0800 9866-4636). Unmittelbar nach Beginn der Sperrung wird die Deutsche Bahn die Bahnanlagen im Bereich Lohsa zurückbauen. Im Frühjahr beginnt die LMBV mit den eigentlichen Sanierungsarbeiten am Kippenkörper. Für ihre Sanierungsarbeiten veranschlagt die LMBV derzeit etwa 18 Monate Bauzeit. Anschließend wird die Bahnanlage neu errichtet.Luftaufnahmen vom Grundbruch in Spreetal
Vom 17.10.2010
Spreetal | Sprjewiny Doł. Am 12. Oktober 2010 hatte sich gegen 14 Uhr nördlich von Hoyerswerda im Gebiet des Tagebaufeldes Spreetal ein großflächiger Grundbruch ereignet. An dem ehemaligen Tagebau werden mit Lastkraftwagen Sande verkippt. Diese hatten sich im Kippenbereich verflüssigt.Golfplatz adé?
Vom 17.09.2010
Görlitz-Zgorzelec. Die Vertreter des Planungsverbandes Berzdorfer See haben sich am 16. September 2010 gemeinsam mit der LMBV und dem Sächsischen Oberbergamt über die aktuell noch zur Verfügung stehenden § 4 Mittel verständigt. Die Gemeinde Schönau-Berzdorf nahm an dieser Beratung nicht teil. Seitens der LMBV wurde dargelegt, dass sich die bereits vorhandene Überzeichnung des zur Verfügung stehenden Budgets durch die Ausschreibungsergebnisse für die Maßnahmen Hauptstege und Slipanlage im Hafen sowie die vier Bootsanlegestege weiter erhöht hat. Im Ergebnis stehen nur noch 1,1 Millionen Euro zur Verfügung, die für die ursprünglich geplante Maßnahme Golfplatz bei Weitem nicht ausreichen.
Bergbaufolgeseen entlasten Flüsse
Vom 10.08.2010
Senftenberg / Zły Komorow | Görlitz-Zgorzelec. Mehrere Bergbaufolgeseen der LMBV tragen dazu bei, Flüsse zu entlasten. Davon profitieren Neiße, Spree, Kleine Spree und Schwarze Elster. Der Berzdorfer See im Süden von Görlitz nimmt seit Sonnabend, dem 8. August 2010, bereits rund 10 Kubikmeter Wasser pro Sekunde ab, wobei etwa acht Kubikmeter über die Entnahmeleitung der LMBV aus der Neiße fließen und ca. zwei Kubikmeter sekündlich aus der Pließnitz zufließen. Bereits am Folgetag war damit der Wasserspiegel im Berzdorfer See auf 183,50 Meter NHN und bis jetzt weiter auf 183,76 Meter NHN gestiegen. Damit sind fast rund 5 Mio. Kubikmeter Neißewasser abgenommen worden.Radeln auf dem Damm
Vom 11.07.2010
Quitzdorf am See. Am 4. Oktober ist Baustart für den Staudammradweg Quitzdorf. Das teilt die Zentrale des Bergbausanierers LMBV in Senftenberg / Zły Komorow mit. „Nach mehreren vergeblichen Anläufen zur Akquisition von Fördermitteln konnte nunmehr der Bergbausanierer als Partner für das Gemeinschaftsprojekt gewonnen werden“, freut sich Werner Genau, Baudezernent des Landkreises Görlitz.
Kanal zwischen Sedlitzer und Ilse-See entsteht
Vom 18.06.2010
Senftenberg / Zły Komorow. Seit dem 15. Juni 2010 haben die Vorbereitungen für die Baumaßnahme „Schiffbarer Überleiter 11, 1. Bauabschnitt“ begonnen. Im ersten Bauabschnitt des schiffbaren Kanals zwischen dem Sedlitzer und dem Ilse-See wird der Tunnel unter der Bundesstraße B 169 und den vier Gleisen der Deutschen Bahn AG errichtet. Im Auftrag des Zweckverbandes Lausitzer Seenland Brandenburg, des Landes und des Bundes ist die LMBV als Projektträger verantwortlich für einen erfolgreichen Bau des Projektes. Die vorbereitenden Arbeiten, wie das Einrichten der Baustelle und der Bau der örtlichen Umgehungstrecke der B 169, erfolgen durch die Firma Wolff & Müller.
Bärwalder See bald neutral und voll
Vom 08.01.2010
Senftenberg / Zły Komorow | Bärwalde / Bjerwałd. Der als Speicher konzipierte und künftig größte sächsische Bergbaufolgesee bei Boxberg / Hamor erfreut sich besonderer Aufmerksamkeit der Flutungszentrale Lausitz und der Bergbausanierer von der LMBV. Als künftiger Speicher wird er bis zu 25,5 Mio. Kubikmeter Stauraum haben. Entgegen anders lautenden Aussagen in den Medien hat es keinen Strategiewechsel zum Erreichen des Flutungsziels gegeben. Die Flutung des Bärwalder Sees hatte seitens der LMBV immer Priorität. Durch die intensive Flutung über die Spree konnte der pH-Wert bereits weitestgehend verbessert werden, so dass eine In-lake-Behandlung (Einbringen von Sustanzen in des See) aus gegenwärtiger Sicht der LMBV-Geotechniker nicht notwendig ist. Die Wanne wird voll!
Vom 01.12.2009
Senftenberg / Zły Komorow | Görlitz-Zgorzelec. Die Flutung des Berzdorfer Sees geht nach einem vorübergehendem Stillstand der Flutungsanlage im Dezember weiter. Die Zulaufanlage Neiße ist ab dem 2. Dezember 2009 wieder planmäßig flutungsbereit. Die durch den steigenden Seewasserspiegel eingeschränkte hydraulische Leistungsfähigkeit der vorhandenen Flutungsanlage musste in den zurückliegenden Tagen angepasst werden. Dieser technisch notwendige Umbau ist in zwei Abschnitten konzipiert worden, um eine angestrebte schnelle Überstauung der oberen Böschungsabschnitte möglichst zügig zu erreichen. Der Umbau war mit verschiedenen Prüfungen und einzuholenden Genehmigungen verbunden.
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