Vorspiel zum Valentinstag:
Das Geschenk

Vorspiel zum Valentinstag: Das GeschenkGörlitz, 7. Februar 2017 Am 14. Februar ist Valentinstag, der Tag der Liebenden, im Mittelalter auch Vielliebchenstag genannt. Was ist der Hintergrund und wie kann man der oder dem Geliebten an diesem Tag seine Liebe zeigen?

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Seinen Ursprung hat der Valentinstag – logisch – bei einem gewissen Valentin. Doch bei welchem nur? Zur Auswhl stehen zwei, die aber auch ein- und dieselbe Person gewesen sein könnten. Da ist der Valentin von Terni, ein Bischof, der in Rom durch Heilungen viele Leute zum christlichen Glauben bekehrt haben soll. Dafür kam er vor Gericht und um das Jahr 268 hieß es für ihn "Rübe runter!", er starb den Märtyrertod. Und da ist auch noch der Valentin von Rom, der als Priester Liebespaare nach christlichem Ritus getraut haben soll, obwohl Kaiser Claudius II. das verboten hatte. Dafür musste er im Jahre 269 sterben.

Falls es wirklich zwei Valentine waren, dann hat der Erstere das Rennen gemacht: Valentin von Terni wird heute als Heiliger und Märtyrer der römisch-katholischen Kirche verehrt. Er ist es, der als Schutzheiliger der Liebenden gilt. Auf ihn geht der Valentinstag zurück.

Allerdings ist es heutzutage mit dem Valentinstag so wie mit anderen Feiertagen und Festen auch: Es steckt immer auch ein ganzes Stück kommerzielles Interesse dahinter. Deshalb freuen sich Blumenhändler und Süßwarenhersteller durchaus, dass der Valentinstag mittlerweile einen gesellschaftlichen Quasi-Zwang darstellt, dem sich Liebende nicht entziehen können. Wer keine vorwurfsvollen Blicke, Gezicke, eine Bannmeile ums Ehebett oder gar die Selbstverpflichtung zu Wiedergutsmachungsaktionen erleiden will, muss dem Valentinstag Beachtung schenken.

Nun ist Süßkram ungesund und sorgt für schlechte Zähne, Blümchen hingegen verwelken, schenken muss man sie dennoch, so will's der Brauch. Aber wie wäre es, den Liebsten oder die Liebste mit etwas vollendet Zärtlichem zu erfreuen, noch dazu von bleibendem Wert?

Schenken Sie Zärtlichkeit von bleibendem Wert!

An diese Stelle kommt die CD "Zärtlich ist die Nacht", herausgegeben vom KUNSTZONE e.V., ins Vorspiel zum Valentinstag. Die CD hat das Potenial der bekannten Lyrik-Jazz-Prosa Schallplatte, nur geht sie viel mehr unter die Haut als ans Zwerchfell, ganz zärtlich eben. Der Triade aus Matthias Zwarg (Texte), Walter Niklaus mit seiner reifen, festen Stimme und Riccardo Kirschig (E-Gitarre/Loops) ist mit der CD ein Geniestreich gelungen, sie zieht sofort in ihren Bann, ob in einer stillen Stunde zu Hause oder im Auto.

Es sei "eines jener Kunstprojekte, die von Herzen kommen", schrieb der Görlitzer Anzeiger zur Vorstellung der CD.

Kaufen kann man die CD für 15,- Euro hier:

  • Blums Laden
    Am Schöps 3 (Geschäftshaus an der B6), 02829 Markersdorf,
    Tel. 035829 - 6 19 00.
    Tipp: Hier gibt es auch die Blumen dazu!
    Geöffnet montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr, sonnabends von 8 bis 11 Uhr.

  • BeierMedia.de
    Mittelstraße 40 (ehem. Konsum), 02829 Holtendorf.
    Bitte anrufen, damit jemand da ist: Tel. 03581 - 73 88 81.Versand nach Absprache möglich. Blumen: Fehlanzeige.

Das nicht schenken!

Was zum Valentinstag der größte anzunehmende Fauxpas (Super-GAF) ist, sind Picknickgutscheine. Jedenfalls für alle, die sich mit Gänserücken an den Film "Picknick am Valentinstag" (Picnic at Hanging Rock) aus dem Jahr 1975 erinnern...

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  • Zuletzt geändert am 07.02.2017 - 17:58 Uhr
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