Russland
Schicksalsklärung von Kriegsgefangenen
Vom 16.11.2009
Dresden. Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten veröffentlichte am 16. November 2009 die weltweit größte Datenbank zu sowjetischen Kriegsgefangenen in deutschem Gewahrsam sowie eine Datenbank zu deutschen Verurteilten. „Diese weltweit einmaligen Datenbänke ermöglichen es Millionen Menschen, die Schicksale ihrer verstorbenen oder vermissten Angehörigen aus Kriegs- und Nachkriegszeiten aufzuklären“, würdigte die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Prof. von Schorlemer, das von der Dokumentationsstelle der Stiftung Sächsische Gedenkstätten Dresden freigeschaltete Portal. In zwei Datenbanken können die Nutzer selbstständig nach sowjetischen und deutschen Schicksalen im Gefolge des Zweiten Weltkrieges und der Nachkriegszeit recherchieren.
Back to the U.S.S.R.!
Vom 06.11.2009
Sachsen. Nein, nicht gleich zurück in die Sowjetunion, aber zu den traditionell guten Beziehungen der sächsischen zur russischen Wirtschaft - das ist eine echte Chance für den sächsischen Mittelstand. Schließlich ist die Generation, die - wenn oft auch widerwillig - Russich lernte, noch nicht ausgestorben. Die vorhandenen Stärken nutzen, das sollte die Devise sein.
Ausstellung “Nahtstellen”
Vom 13.09.2009
Ebersbach/Sa. “Nahtstellen” zwischen Ost und West. Zwischen Krieg und Frieden. Arm und reich. Traditionell und modern. In der Ausstellung im Jugendclub C4 zeigen zehn Fotografen ehemalige Sowjetrepubliken in der Neuzeit.Internationale Geschichtswerkstatt beginnt in Görlitz-Zgorcelez
Vom 18.07.2009
Görlitz-Zgorcelez. Ab dem 19. Juli 2009 werden insgesamt 33 junge Leute aus zehn europäischen Ländern auf dem Gelände der Kriegsgräberstätte Rauschwalde und im Bereich des ehemaligen StaLag VIIIa restaurieren und dokumentieren, darunter Jugendliche aus der Ukraine, Rumänien, Russland, Frankreich und Moldavien. Angeleitet werden die Jugendlichen von zwei Wissenschaftlern aus Berlin.
Mehr Einbürgerungen, aber insgesamt wenige
Vom 07.07.2009
Landkreis Görlitz. Im ersten Halbjahr 2009 sind 16 Personen im Landkreis Görlitz eingebürgert worden. Die Hälfte waren polnische Staatsbürger, zwei stammen aus der Ukraine sowie je ein Staatsbürger aus Bulgarien, Kasachstan, Rumänien, Russland, der Türkei und aus Vietnam. Im Vorjahr wurden - einschließlich der Stadt Görlitz - in der gleichen Zeit 13 Einbürgerungen vorgenommen. Damals waren mehr als die Hälfte vietnamesische und polnische Staatsbürger sowie je eine Person aus Italien, Tschechien, Türkei und Ungarn.
Vor der Weltmeisterschaft auf die Kulturinsel
Vom 28.05.2009
Kulturinsel Einsiedel | Zentendorf. Unerwartet und mit umso mehr Freude konnten alle Kulturinsulaner und Besucher am 26. Mai 2009 einen Vorgeschmack auf die am Wochenende stattfindende Weltmeisterschaft im Kettensägen in Mulda genießen. Die WM-Teilnehmer aus Russland, Afrika, Neuseeland, Australien, Japan, Ecuador, USA und der EU besuchten die Kulturinsel Einsiedel, natürlich mit besonderem Interesse an der Firma Künstlerische Holzgestaltung und dem verrückten Abenteuerfreizeitpark mit Baumhaushotel.Der Weg aus der Krise führt nach Osten
Vom 27.04.2009
Dresden. Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat am 26. April 2009 zum Abschluss seiner Russland-Reise eine durchweg positive Bilanz gezogen: „Ich habe sehr gute Wirtschaftsgespräche führen können, Kontakte angebahnt und auch eine Menge über die Russischen Märkte gelernt. Ich freue mich sehr, dass die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Sachsen und Russland bereits heute so stabil sind. In den Kontakten zu russischen Unternehmern liegen große Chancen für den sächsischen Mittelstand.“ In den vergangenen vier Jahren hat sich das Exportvolumen von Sachsen nach Russland mehr als verdreifacht. Darin zeige sich, so der Ministerpräsident, das „Sachsen der wachsende Partner Russlands in Deutschland“ sei.
Grundstein für internationale Begegnungsstätte
Vom 10.12.2008
Görlitz-Zgorzelec. „Der Meetingpoint Music Messian schenkt diesem Ort Gegenwart und Zukunft. Dort, wo während des Zweiten Weltkrieges mehr als 120 000 Gefangene aus Polen, Russland, Jugoslawien, Frankreich, England, Italien und den USA interniert waren, werden Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Nationalitäten künftig gemeinsam musizieren, sich kennen- und verstehen lernen“, sagte die Sächsische Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange am 10. Dezember 2008 aus Anlass der Grundsteinlegung für die internationale musikalische Begegnungsstätte „Meetingpoint Music Messiaen“ im ehemaligen Strafgefangenenlager StaLag VIIIa in Zgorzelec.
Zurück in der DDR
Vom 28.08.2008
Kischinau (Chişinău, russ. Кишинёв). Maik Gramatte, maßgeblicher Mitentwickler des von BeierMedia.de vermarkteten Content Management Systems selfCMS.net, hält sich zurzeit in der Republik Moldau (Moldawien) auf. Für den in Sohland am Rotstein aufgewachsenen Programmierer und Internet-Experten ist es eine Zeitreise zurück in DDR-Verhältnisse - vielleicht ein guter Urlaubs-Tipp für alle Jammer-Ossis. Die Republik Moldau ist - was das Verhältnis zu Russland und den Transnistrien-Konflikt betrifft - durchaus ein Parallelfall zu Georgien. Aber keiner guckt hin.Russische Romanzen
Vom 19.04.2008
Senftenberg. Ein eindrucksvolles musikalisch-literarisches Programm unter dem Titel "Russische Romazen" präsentierte das Sprachenzentrum der Fachhochschule Lausitz (FHL) gemeinsam mit ihm verbundenen Europäern am 15. April 2008 in der Cafeteria am Studienort Senftenberg.
Weitere Nachrichten zu Russland
- Russischer Tag vom 16.03.2008
- Alte Freundschaft belebt vom 26.02.2008

