Grundstein für Brücke zwischen Zittau und Kleinschönau
Zittau. Endlich! Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok und der Marschall der Woiwodschaft Niederschlesien, Rafał Jurkowlaniec, haben am 18. Juli 2012 die Grundsteinlegung für eine neue Grenzbrücke (Weiterführung der B178n) zwischen Zittau und dem polnischen Kleinschönau (Sieniawka) vollzogen.
Bessere Verbindung nach Polen und Tschechien
Die lang erwartete Neißebrücke gehört zur Straßenverbindung zwischen Deutschland, der Polen und Tschechien. Sie ergänzt die die neue Trasse der B 178 (B 178n) zwischen Zittau und der Autobahn A 4.
Errichtet wird das 182,8 Meter lange Brückenbauwerk von Polen, Fertigstellung: 2013. Kosten soll das satte 28993,44 Euro pro Meter - insgesamt 5,3 Millionen Euro (22,8 Millionen Złoty). Auftragnehmer ist die Firma SKANSKA S.A.
Der sächsische Verkehrsminister Sven Morlok von der FDP verliert kein Wort darüber, wie lange es bis zur Grundsteinlegung gedauert hat: "Diese neue Brücke verbindet Sachsen noch enger mit unseren polnischen und tschechischen Nachbarn: Sie ist ein Gewinn für die gesamte Euroregion Neiße, denn Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur stärken die Wirtschaft, den Handel und den Tourismus im Dreiländerdreieck.“
Lesermeinungen (1)Staatsinvestition
Von Ernst am 19.07.2012 - 07:37Uhr
Der Anschluss zur Brücke bei Zittau ist auf deutscher Seite seit bestimmt vier oder fünf Jahren fertig.
Wenn die Polen die Brücke 2013 endlich fertig haben, ist die deutschseitige Anschlussstraße bestimmt schon wieder erneuerungsbedürftig.
Allerdings kommen die Deutschen mit ihrer B178n ja auch nicht so richtig vorwärts.
Und gegen den Brückenbau soll ja jetzt ein deutscher Naturschützer geklagt haben.
Die Zittauer haben es wirklich nicht leicht.
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- Quelle: red | Fotos: BeierMedia.de
- Erstellt am 18.07.2012 - 22:35Uhr | Zuletzt geändert am 19.07.2012 - 08:28Uhr
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