Im Alter: Wohnumfeld anpassen

Im Alter: Wohnumfeld anpassenLandkreis Görlitz, 4. Oktober 2015. Der demografische Wandel bringt eine höchst persönliche Facette mit sich: Wer auf den Altersruhestand zusteuert, muss sich überlegen, wie er wohnen will, wenn die körperlichen Fähigkeiten im Alter nachlassen - ein Thema, dem sich auch die 2. Ostsächsische Pflegemesse "Zukunft Pflege" am 14. und 15. November 2015 in Löbau widmet.

Mehr Lebensqualität und Sicherheit für Ältere durch altersgerechte Anpassung des Wohnumfeldes

Mehr Lebensqualität und Sicherheit für Ältere durch altersgerechte Anpassung des Wohnumfeldes

Im Haus wie auf dem Grundstück kann viel getan werden, damit man mit altersbedingten Einschränkungen besser zurechtkommt.

So lange wie möglich selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben zu können, das ist der größte Wunsch der meisten älteren Menschen. Und auch für Angehörige und Pflegekräfte bedeutet es eine große Erleichterung und Zeitersparnis, wenn das Wohnumfeld den Fähigkeiten und Bedürfnissen der Ältesten entspricht: So können diese noch möglichst viel ohne Hilfe erledigen und sich auch alleine im Haus sicher fühlen.

Zuschuss von den Pflegekassen

Was viele noch nicht wissen: Die Pflegekassen haben längst erkannt, wie hoch der Nutzen für alle Beteiligten ist, der mit einer individuellen altersgerechten Wohnungsanpassung verbunden ist. Seit Januar 2015 unterstützen sie daher die Finanzierung einer wohnumfeldverbessernden Maßnahme durch Zuschüsse von bis zu 4.000 Euro.

Beratung zur Wohnraumanpassung

Auf der Ostsächsischen Pflegemesse am 14. und 15. November 2015 können sich Interessierte am Stand 26 bei DOC DARMER zu allen Fragen rund um die altersgerechte Wohnraumanpassung ausführlich beraten lassen. Jeweils um 16 Uhr findet außerdem im Vortragsraum 1 ein anschaulicher Fachvortrag mit Praxisbeispielen zum Thema statt, bei dem auch gerne Fragen gestellt werden können.

Das Wohnumfeld für Menschen mit unterschiedlichen körperlichen Einschränkungen anzupassen, ist immer eine individuelle Angelegenheit, denn jeder Mensch und jedes Haus haben ihre Besonderheiten aufzuweisen. Sinnvoll, vorausschauend und dabei auch kostengünstig barrierefrei und seniorengerecht planen und (um)bauen zu können, setzt daher ein umfangreiches Fachwissen voraus, das Planer und Handwerker nur durch entsprechende Weiterbildungen und fortlaufende Praxiserfahrungen erwerben können. Nicht nur Kenntnisse zu der mittlerweile riesigen Palette von Hilfsmitteln und innovativen Bauprodukten spielen dabei eine wichtige Rolle, sondern auch zu den unterschiedlichen Krankheitsbildern und deren voraussichtlicher Entwicklung.

Netzwerkpartner in der Oberlausitz gesucht

Das Experten-Netzwerk "Die Rampenleger" mit DOC DARMER an der Spitze engagiert sich seit Jahren gemeinsam mit Pflegestützpunkten, Initiativen und Entscheidungsträgern dafür, dass mehr barrierefreier Wohnraum – gemäß den vorgegebenen Qualitätskriterien – geschaffen wird. Um der steigenden Nachfrage auch in der Oberlausitz nachkommen zu können, suchen sie derzeit auch nach neuen engagierten Netzwerkpartnern hier vor Ort.

Hingehen!
Sonnabend/Sonntag, 14. und 15. November 2015, je von 10 bis 18 Uhr,
Messe- & Veranstaltungspark Löbau,
Görlitzer Straße 2, 02708 Löbau.
2. Ostsächsische Pflegemesse "Zukunft Pflege"

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  • Quelle: red | Fotomontage: geralt / Gerd Altmann, pixabay, Lizenz CC0 Public Domain
  • Zuletzt geändert am 04.11.2015 - 10:50 Uhr
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