Saniertes Hochschulgebäude in Görlitz übergeben

Saniertes Hochschulgebäude in Görlitz übergebenGörlitz, 27. März 2013. Hinter Bezeichnung "Lehrgebäude G II, Brückenstraße 1, Görlitz" im Grunde zwei historische Bauwerke, die im Erd- und im ersten Obergeschoss durch Übergänge verbunden sind. Der nordöstliche, von 1905 bis 1907 erbaute Gebäudeteil diente ursprünglich der "Rothenburger Versicherungsanstalt a.G.“ und wurde in den Jahren 1913 und 1914 durch einen südöstlichen Gebäudeteil ergänzt. Dieser seit Mitte des 20. Jahrhunderts als Lehrgebäude dienende denkmalgeschützte Gebäudekomplex wurde in den vergangenen vier Jahren grundlegend saniert und am 26. März 2013 der Hochschule Zittau/Görlitz wieder zur Nutzung übergeben. Die Übergabe erfolgte durch Matthias von Rüdiger, stellvertretender Unternehmensbereichsleiter Planen und Bauen beim Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB), an Prof. Dr. phil. Friedrich Albrecht, Rektor der Hochschule (im Bild links). Für die Sanierung hatte der Freistaat Sachsen ungefähr 5,7 Millionen Euro zur bereitgestellt.

Synthese aus historische Substanz und moderner Technik

Synthese aus historische Substanz und moderner Technik

Beim Rundgang durch das sanierte Lehrgebäude der Hochschule Zittau/Görlitz.
Fotos: Hochschule Zittau/Görlitz, Hella Trillenberg

Bei der Sanierung waren moderne Bedingungen für die Lehre, bautechnische Vorschriften und die historische Bausubstanz unter einen Hut zu bringen. Im Ergebnis haben die Fachgebiete Informatik und Kommunikationspsychologie sowie Teilen der Hochschulverwaltung nun moderne Bedingungen.

Trotz früherer Arbeiten an der Außenhaut der Gebäude war die Grundsanierung notwendig geworden. Das Gebäude ist jetzt barrierefrei erreichbar, Brandschutz und Haustechnik wurden modernisiert. Für die Hörsäle gibt es jetzt eine zentrale Teilklima- und Lüftungsanlage mit zweistufiger Wärmerückgewinnungseinheit.

Die historischen Außen- und Innentüren wurden aufgearbeitet, als neu Türen kamen allerdings furnierte Vollspantürelemente zum Einbau. Die Fenster in den Hinterhaus-Treppenhäusern mit ihren farbigen Ornamentgläsern wurden durch die Münchner Firma Gustav van Treeck Bayerische Hofglasmalerei restauriert.

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  • Quelle: red | Fotos: Hochschule Zittau/Görlitz, Hella Trillenberg
  • Zuletzt geändert am 27.03.2013 - 18:32 Uhr
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