Mit dem Meisterbrief in der Hand lässt sich die berufliche Karriere besser gestalten

Mit dem Meisterbrief in der Hand lässt sich die berufliche Karriere besser gestaltenGörlitz, 18. November 2017. "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen" – dieser Spruch gilt noch heute und verliert auch in der aktuellen Berufswelt nicht an Gewichtigkeit. Zwar ist der Weg bis zur bestandenen Meisterprüfung ein langer, doch wer den Meisterbrief in der Tasche hat, kann sich nun auf einen spannenden Weg in die Selbstständigkeit (ob nun im entsprechenden Gewerk der Meisterbrief Voraussetzung ist oder nicht) wagen oder eben einem Traumberuf nachgehen.
Abbildung oben: Im Handwerk kann man im wahrsten Sinne des Wortes hoch hinaus.

Aus- und Weiterbildung im Handwerk als Alternative zum Studium

Aus- und Weiterbildung im Handwerk als Alternative zum Studium

Handwerker finden es meist als sehr befriedigend, zum Feierabend zu sehen, was sie mit ihrer Arbeit geschaffen haben.

Als Meister kann man seine späteren Auszubildenden und Gesellen an die Hand nehmen und auch sie schließlich bis zur Meisterprüfung oder bei anderen beruflichen Schritten begleiten. Auch für die eigene berufliche Weiterentwicklung innerhalb eines Betriebs ist der Meisterbrief sicherlich ein guter Schritt. Besonders im Handwerk gilt die Meisterprüfung als die höchste Form der Ausbildung und ist gleichzeitig auch die Bescheinigung für eine abgeschlossene Ausbildung auf allen Ebenen eines handwerklichen Berufes. Der Meisterbrief ist somit ein gefragtes Sprungbrett in mehr berufliche Verantwortung und wird nicht zuletzt deshalb Jahr für Jahr von immer neuen Gesellen angestrebt.

Vom Azubi zum Gesellen

Schon allein im Handwerk heutzutage noch einen guten und soliden Auszubildenden zu finden, ist für die Betriebe nicht gerade einfach, denn immer mehr junge Menschen entscheiden sich nach dem Schulabschluss erst einmal dazu, studieren zu wollen. Grundsätzlich ist das nicht verkehrt, denn Bildung ist immer der beste Weg, um einer beruflichen Karriere nachgehen zu können. Doch sollte nicht vergessen werden, dass auch viele Jobs, die an einem Ausbildungsplatz hängen, eine solide Basis für die Zukunft sind. Besonders das Handwerk verspürt in den vergangenen Jahren einen deutlichen Rückgang, wenn nach Auszubildenden gesucht wird. Oftmals locken Unternehmen sogar mit lukrativen finanziellen Zusatzangeboten zum Ausbildungsplatz wie der Unterstützung beim Führerschein oder auch beim Umzug an den Ausbildungsort. Und eben auch die Perspektive in einem Betrieb die Weiterbildung zu einem Meister aufnehmen zu können, kann für potenzielle Azubis attraktiv sein und letztendlich der Beweggrund, die entsprechende Ausbildung aufzunehmen.

Besonders das Handwerk ist ein wichtiges Standbein für die Wirtschaft und unerlässlich für die Zukunft. Ein Bäcker beispielsweise, der als Auszubildender seine Gesellenprüfung erfolgreich absolviert hat, tut gut daran, früher oder später noch seinen Meisterbrief zu machen – dieses Handwerk wird es sicher langfristig geben, es wird schließlich immer benötigt. Auch Gesellen, die schon seit längerem in einer Bäckerei in der Backstube arbeiten und über einen großen Erfahrungsschatz verfügen, tun gut daran, noch den Weg zur Meisterprüfung zu gehen. Eine erfolgreich bestandene Meisterprüfung ist schließlich die Bescheinigung für das Können und das Tor zu einer eventuellen Selbstständigkeit, wann immer die Zeit dafür reif sein mag. Hinzu kommt der positive Aspekt, dass ein Bäckermeister zumeist ein höheres Gehalt erhält als ein Bäckergeselle. Meisterprüfungen im Handwerk kann jeder (und jede) machen und eine gute Meisterschule bietet diesbezüglich alles an, um auch tatsächlich diesen Weg erfolgreich gehen zu können. Weiterbildungsmaßnahmen hierfür gibt es en masse.

Solide und zukunftsorientiert

Selbst wenn nach erfolgreichem Schulabschluss der Ruf nach einem Studium womöglich stärker scheint, ist besonders für junge Leute der Weg in eine Ausbildung im Handwerk und mit all seinen Vorteilen absolut zu überdenken. Nicht nur die Sicherheit, eine abgeschlossene Ausbildung vorweisen zu können, ist beruhigend, sondern auch die Tatsache, dass man als Handwerksgeselle noch einmal die Schulbank drücken kann und entweder studiert oder doch gleich nach der Gesellenprüfung die Meisterprüfung hinterherschiebt. Solide und zukunftsorientiert sind alle aufgeführten Wege und bekanntlich führen viele Wege schlussendlich zum Erfolg.

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  • Quelle: red | Foto Dachdecker: bluelightpictures / Mario Ohibsky, Foto Stahlbau: emirkrasnic / Emir Krasnić, beide pixabay und Lizenz CC0 Public Domain
  • Zuletzt geändert am 18.11.2017 - 11:13 Uhr
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