SDAX auf Rekordkurs

SDAX auf RekordkursGörlitz, 16. Februar 2016. Derzeit liegt der SDax bei 9.709 Punkten. Das entspricht einem Minus von 1,26 Prozent. Derzeit weisen 12 Prozent der Aktien eine positive Entwicklung auf; 88 Prozent zeigen hingegen eine negative Entwicklung. Aber auch der MDax (Minus 1,05 Prozent) und der TecDax (Minus 1,31 Prozent) mussten Verluste hinnehmen. Die Dax Indikation zeigt derzeit in Richtung Süden. Dennoch: Anleger sollten keinesfalls die Nerven verlieren; folgt man den Prognosen, so befindet sich der SDax noch immer auf einem Rekordkurs. Es sind vor allem die durchaus guten Firmenbilanzen, die am Ende Hoffnung machen. Doch viele Analysten und Experten geben zu bedenken, dass sich die guten Prognosen bald ändern könnten: Es sind vor allem die Wahlen in den Niederlanden und Frankreich, die - abermals - für extreme Kursschwankungen sorgen könnten.

Die Deutsche Beteiligungs AG konnte zulegen

Derzeit gewinnen vor allem die Anteilsscheine der Deutschen Beteiligungs AG. Die Deutsche Beteiligungs AG konnte ein Plus von 3,48 Prozent verzeichnen. Knapp dahinter landeten das Pharmaunternehmen Biotest (Plus 1,61 Prozent) und Hapag-Lloyd (Plus 0,73 Prozent). Amadeus FiRe zählt - mit einem Verlust von 3,26 Prozent - zum großen Verlierer. Aber auch die Automobilzulieferer Grammer (Minus 3,24 Prozent) und Bertrandt (Minus 2,81 Prozent) mussten enorme Verluste hinnehmen.

Die Gewinner

All jene, die in die Deutsche Beteiligungs AG investierten, dürfen sich derzeit freuen: Der Anteilsschein kletterte auf 34,09 Euro und konnte - verglichen zum vorigen Schlusskurs - ein Plus von 3,48 Prozent verbuchen.

Auch Biotest durfte sich über ein Plus freuen. Die Aktie konnte um 1,61 Prozent zulegen und gewann - verglichen mit dem Vortages-Schlusswert - 28 Cent. Der Aktienpreis lag vergangene Woche noch bei 17,34 Euro; derzeit wird Biotest zu einem Preis von 17,62 Euro gehandelt.
Auch Hapag-Lloyd konnte ein Plus verzeichnen. Die Aktie gewann 0,73 Prozent und erreichte einen Kurswert von 27,77 Euro. Vergangene Woche lag die Aktie noch bei 27,57 Euro.

Die Verlierer

Amadeus FiRe, der Personaldienstleister, gehört zu den Verlierern der letzten Tage. Das Unternehmen musste ein Minus von 3,26 Prozent hinnehmen. Letzte Woche erzielte die Aktie noch einen Preis von 72,70 Euro; derzeit beläuft sich der Aktienwert auf 70,33 Euro.

Verluste hinnehmen musste auch Grammer. Der Autositz-Produzent musste ein Minus von 3,24 Prozent - 1,80 Euro - einstecken; derzeit beläuft sich der Aktienwert auf 53,81 Euro (vergangene Woche: 55,61 Euro). Das Kursziel, das bei 59 Euro festgesetzt wurde, bleibt jedoch unverändert. Warburg Research, ein Analysehaus, hat - nach einer Stellungnahme des Großaktionärs Cascade - keinen Grund gesehen, das Kursziel zu verändern. Cascade forderte - abermals - eine außerordentliche Hauptversammlung.

Ebenfalls enttäuscht zeigten sich die Bertrandt-Anleger: Der Entwicklungsdienstleister verbuchte ein Minus von 2,81 Prozent; der Aktienpreis beläuft sich derzeit auf 90,13 Euro. Warburg Research hat das Kursziel zudem auch noch verändert: Derzeit gehe man nicht von 110 Euro aus; das neue Kursziel lautet 99 Euro - des Weiteren wurde die Aktie von "Buy" auf "Hold" herabgesetzt.

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  • Zuletzt geändert am 16.02.2017 - 00:06 Uhr
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