Jakobstraße zwischen Wilhelmsplatz und Postplatz fertig
Görlitz. Der milde Herbst hat es möglich gemacht: Nach einer reinen Bauzeit von nur dreieinhalb Monaten konnte am 29. November 2011 der 3. Bauabschnitt der Jakobstraße - das ist der Abschnitt zwischen Postplatz und Wilhelmsplatz - wieder für den Verkehr geöffnet werden. Nach einer Bauanlaufberatung Anfang August 2011 begannen am 15. des Monats die Straßenbauarbeiten mit der Einrichtung der Baustelle und den ersten Tiefbauarbeiten. Zunächst wurde das Großpflaster aufgenommen und es wurde der alte Straßenunterbau aufgerissen.
Stadt und Stadtwerke gemeinsam
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Die "alte" Jakobstraße im Jahr 2008.
Archivbild: BeierMedia.de
Der Ausbau der Jakobstraße ist eine Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt Görlitz mit der Stadtwerke Görlitz AG. Zuerst wurde im Auftrag der Stadtwerke Görlitz AG der alte Steindecker-Regenwasserkanal ausgebaut und gegen ein GFK Rohr DN 700 ausgetauscht. Schächte und Straßenabläufe wurden erneuert. Ebenso wurden die Trinkwasserleitungen DN 100 und DN 250 außer Betrieb genommen und gegen eine neue DN 200 PE ersetzt sowie alte Hausanschlüsse in diesem Zuge erneuert.
Nach den Tiefbaumaßnahmen erfolgte der Straßenbau mit dem Setzen des Granitbordes und der Pflasterung der Entwässerungsrinne. Die Längsparkflächen wurden mit Granitkleinpflaster befestigt, auf die Fahrbahn wurde eine Trag-, Binder- und Deckschicht in Asphalt aufgebracht. Die Straßenbeleuchtung wird frühestens im Januar nächsten Jahres durch eine neue Anlage ersetzt.
Die Ausführung der Tiefbau- und Straßenbaumaßnahmen erfolgte durch die Firma STRABAG Bautzen. Mit der Planung, Bauleitung, Sicherheits- und Gesundheitsschutz Koordination der Jakobstraße wurde das Ingenieurbüro Scharff beauftragt.
Die Jakobstraße wird aktuell im 2. Bauabschnitt entlang des Wilhelmsplatzes mit Tiefbaumaßnahmen weitergebaut . Regenwasserkanal und Trinkwasserleitung werden ebenfallsausgewechselt. Vor der Winterpause soll der Graben im Kanalbereich geschlossen werden und die Jakobstraße wie gewohnt und ohne Einschränkungen befahrbar sein.
Die Straßenbaumaßnahme kostet in Summe 490.000 Euro und wird zu 47 Prozent aus dem Förderprogramm SDP Gründerzeit-Brückenpark, zu 37 Prozent aus Anliegerbeiträgen und zu 16 Prozent aus Eigenmitteln der Stadt Görlitz finanziert. Die Tiefbaumaßnahme im Auftrag der Stadtwerke Görlitz AG kostet für beide Bauabschnitte der Jakobstraße, einschließlich Planung und Bauleitung 450.000 Euro.
Die feierliche Eröffnung des 3. Bauabschnittes der Jakobstraße erfolgte am 29. November 2011 durch den Oberbürgermeister Joachim Paulick und den beteiligten Baufirmen. Anschließend wurde dieser Abschnitt für den Fahrzeugverkehr freigegeben.
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- Quelle: red | Fotos BeierMedia.de, Stadtverwaltung Görlitz
- Zuletzt geändert am 30.11.2011 - 00:09 Uhr
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