Marihuana beim Finanzamt

 

Marihuana beim FinanzamtGörlitz-Zgorzelec. Was Linda, einen netten Görlitzer Busfahrer, einen Tierarzt, Marihuana und das Görlitzer Finanzamt verbindet, erhellt die nachstehende Geschichte, die sich am Donnerstag, dem 14. Januar 2010, ereignete.

 

Ausflug entlang der Rothenburger Straße - Baustellenampel nicht beachtet

 

Ausflug entlang der Rothenburger Straße - Baustellenampel nicht beachtet
Mittags noch Leckerlis genießen und am Nachmittag ein Ausflug in die Stadt. Weshalb zum Finanzamt, weiß nur die Araber-Fliegenschimmelstute Marihuana selbst.
Fotos: BeierMedia.de

 

„Das glaub´ ich nicht...“, schießt es Pferdebesitzerin Linda durch den Kopf, als sie aus dem fahrenden Bus heraus eine Araber-Schimmelstute durch die Stadt spazieren sieht. Das ist doch Marihuana, das Pferd einer Freundin, das eigentlich mit ihrem eigenen Pferd auf der Koppel an der Neiße stehen soll!

Dann geht alles ganz schnell: Der Busfahrer erkennt die Situation und lässt das Mädchen aussteigen. Inzwischen haben Bürger die Polizei informiert, und auch der Tierarzt Dr. Barth ist zur Stelle.

Was hat die Pferde erschreckt?


Aber der Reihe nach. „Irgend etwas muss die Pferde auf ihrer Koppel erschreckt haben, denn gleich die ganze Herde ist ausgebüxt und die Rothenburger Straße entlang in Richtung Innenstadt gezogen“, berichtet Linda.

Ampelstopp - nur für eine nicht...


Während die Herde jedoch an der Baustellenampel kehrt macht, lässt sich die temperamentvolle 14-jährige Marihuana vom Lichterspiel nicht beeindrucken und trabt schnurstracks weiter in Richtung Stadtzentrum - bis vors Finanzamt. Was die Fliegenschimmelstute ausgerechnet dort wollte, ist auch der Inhaberin, die von der ganzen Aufregung nichts mitbekam, ein Rätsel: „Eine Pferdesteuer soll doch gar nicht eingeführt werden!“

Beruhigt zurück auf die Koppel


Allerdings muss die Situation für die als besonders menschenlieb bekannte Stute recht aufregend gewesen sein, denn Tierarzt Dr. Barth musste reichlich Beruhigungsmittel spritzen, bevor Linda das Pferd zurück auf die Koppel führen konnte.

Ende gute, alles gut, nur ein kleiner Schnitt vom Weidedraht ist am Hinterbein zurückgeblieben. Aber das verheilt.

 
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  • Quelle: TEB | Fotos: BeierMedia.de
  • Zuletzt geändert am 15.01.2010 - 21:36 Uhr
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