Feuerwehr Münster macht Straße frei

Feuerwehr Münster macht Straße freiMünster, 18. Januar 2018. Ein Vorgeschmack darauf, was das Sturmtief Friederike in die sächsische Oberlausitz, wo auch der Görlitzer Anzeiger zu Hause ist, bringen wird, war heute am Vormittag im westfälischen Münster zu erleben.
Abbildung: Da war der mittägliche Einsatz der Feuerwehr Münster schon fast wieder vorbei.

Schnell vor Ort und Problem gelöst

Schnell vor Ort und Problem gelöst

Noch nie wurde eine Straße mit einem so charmanten Lächeln abgesperrt. Da freut man sich, anhalten zu müssen.

Thema: Woanders

Woanders

"Woanders" - das ist das Stichwort, wenn der Görlitzer Anzeiger auf Reisen geht und von Erlebnissen und Begegnungen "im Lande anderswo" berichtet. Vorbildliches, Beispielhaftes und Beeindruckendes erhält so auch im Regional Magazin seine Bühne.

Mittags in Münster unterwegs: Eine Abenteuerfahrt. Starke Windböen, ständig rasen Feuerwehren mit Blaulicht und Martinshorn durch die Stadt.

Dann kurz vor Mittag auf der Roxeler Straße. Der Sturm hat einen starken Ast von einem Baum regelrecht abgespalten. Der liegt nur quer über der Straße. Zu Schaden ist offensichtlich niemand gekommen.

In Windeseile ist die Feuerwehr Münster vor Ort, sichert die Stelle. Der stadtauswärtige Bus wird noch schnell über den Radweg am Unglücksort vorbeigelotst, vier pfiffige Autofahrer hängen sich gleich ran. Doch dem Wagen des Görlitzer Anzeigers gebieten zwei Feuerwehrdamen: "Halt!"

Also Zeit zum Zusehen, was die Feuerwehrleute nun mit dem überraschenden Brennholzaufkommen anstellen. Eine Kettensäge kommt zum Einsatz und die Kameradinnen und Kameraden zerren die teils recht starken Äste auf den Grünstreifen neben der Fahrbahn.

Gegen Ende des Einsatzes kommt es zum Höhepunkt: Einem Feuerwehr-Schuhplattler gleich werden die restlichen Zweige mit den Füßen von der Straße geschoben – und schon heißt es wieder "Freie Fahrt!" Daumen hoch und Dankeschön!

Schulkinder rechtzeitig nach Hause geschickt

Viele Münsteraner Schulen hatten die Kinder bereits im Laufe des Vormittags vorsorglich nach Hause geschickt – zu Recht, denn selbst die Feuerwehrmädels wären trotz ihrer schweren Einsatzmonturen beinah' weggepustet worden. Kommt eine Feuerwehrfrau geflogen... aber das ist eine andere Geschichte.

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  • Quelle: TEB | Fotos: © Görlitzer Anzeiger
  • Zuletzt geändert am 18.01.2018 - 12:20 Uhr
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