Alles Preußen, ein Bazi und ein Ursachse in Görlitz zum Poetry Slam

Alles Preußen, ein Bazi und ein Ursachse in Görlitz zum Poetry SlamGörlitz, 8. Januar 2018. Für internationales Flair in der Neißestadt sorgt die erste 2018er Fortsetzungsausgabe des Poetry Slams WORDKA: Aus der preußischen Hauptstadt wie auch aus der preußischen Provinz reisen die Wortgewaltigen an. Haben unter all den Saupreißn der ebenfalls teilnehmende Münchner Bazi und der Dresdner Kaffeesachse überhaupt eine Chance? Auf jeden Fall lockt der hochprozentige Siegerpokal.
Abbildung: Das ist August Klar

WORDKA ist Programm beim Poetry Slam

WORDKA ist Programm beim Poetry Slam

Spielen Preußen, Sachsen und Schlesier mit einem Lächeln gegeneinander aus: Mike Altmann (links) und Axel Krüger

Thema: Lesebühnen

Lesebühnen

Lesebühnen sind in Görlitz fester Kulturbestandteil - teils musikalisch unterlegt, teils mit Autoren von vor Ort, teils mit weitgereisten Schreib- und Lesenden.

Beim östlichsten Poetry Slam Deutschlands kämpfen erneut Bühnenliteraten aus fast ganz Deutschland mit ihren selbstgeschriebenen Texten um den Kicherwasser-Siegerpokal mit Gluckerpotenzial.

Wer kommt?


Diesmal kommt mit August Klar auch ein gebürtiger Görlitzer in die Neißestadt. Mittlerweile hat er sich aus der einstigen preußischen Provinz Schlesien in die ebensolche preußische Provinz Westfalen verdrückt, wo er im wunderschönen Paderborn lebt. Sicher hat ihn dieses Schicksel neben anderen Lebensereignissen so sehr geprägt, das er in die Lage versetzt wurde, das Publikum mit seinem Facettenreichtum zu verzücken. Besonders seine Beatboxeinlagen sorgen regelmäßig für ekstatischen Jubel.

Ebenfalls erstmals beim WORDKA dabei ist Jasmin Sell aus Bochum, das nicht nur zu Herbert gehört, sondern ebenfalls eine der westfälischen Städte der preußischen Provinz ist. Als Kernpreuße hingegen kommt, wie man leicht am Namen erkennt, Juston Buße aus Berlin nach Görlitz. Hinter dem Bazi aus München verbirgt sich Stef.

Das Starterfeld komplettieren das Dresdener Urgestein Thomas Jurisch und Lea, die poetische Neuentdeckung aus Weißwasser, das zwar in Sachsen liegt, aber der preußischen Provinz Schlesien zuzuordnen ist.

Hätten die auf dem Wiener Kongress, als sich der Freistaat Preußen die Provinzen schnappte, bloß nicht soviel Wodka gesoffen. Als ob das alles noch nicht schlimm genug wäre, wird die Dichterschlacht vom 97jährigen Moderatorenduo, dem nicht totzukriegenden Methusalem-Komplott Mike Altmann und Axel Krüger moderiert. Moder...


Prädikat: Unbedingt hingehen!
Dienstag, 23. Januar 2018, 19.30 Uhr
APOLLO Theater, Hospitalstraße 2, 02826 Görlitz

Der Erleichterungseffekt der Eintrittskarten beträgt neun Euro pro Personen und sechs davon in der ermäßigten Variante. Empfohlen wird, diese im Vorverkauf (es erfolgt keinerlei Nachverkauf!) an der Theaterkasse zu erwerben, online unter www.g-h-t.de. Die Resteverwertung der Tickets erfolgt APOLLO-Abendkasse, die am 23. Januar um 19 Uhr öffnet.

Aber Restkarten, ist das nicht ein wenig ehrenrührig? Man steht in der Schlange und die Typen mit Ihren Vorverkaufskarten schlendern grinsend vorbei... Du, lieber Leser, liebe Leserin, hast es selbst in der Hand, ob Du grimmig stehen oder lächelnd schlendern willst.

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  • Quelle: red | Foto August Klar: Lea Berndt, Foto Krüger und Altmann: PR
  • Zuletzt geändert am 08.01.2018 - 11:35 Uhr
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