Geld für Hochwasserschäden in Sanierungsgebieten

Görlitz-Zgorzelec. Die Stadt Görlitz kann für die in Sanierungsgebieten unter Denkmalschutz stehenden Gebäude weitere Fördermittel einsetzen. Basis dafür ist die Zusage von 1,34 Millionen Euro aus dem Städtebauförderprogramm Denkmalschutz. Auch anderen hochwassergeschädigten Gemeinden wird so geholfen. In Görlitz können die Mittel ausschließlich innerhalb des Fördergebietes Historische Altstadt in den Jahresscheiben 2011 bis 2014 eingesetzt werden, um Schäden an denkmalgeschützten Gebäuden zu beseitigen, die durch das Augusthochwasser 2010 entstanden sind.

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Oberbürgermeister Paulick engagiert sich weiter für die am schlimmsten Betroffenen

Allerdings liegen die besonders schwer betroffenen Stadtteile gar nicht in Sanierungsgebieten, so dass diese Hilfe dort nicht ankommt.

Deshalb sieht sich der Görlitzer Oberbürgermeister Joachim Paulick veranlasst, im Interesse der geschädigten Görlitzer Bürger weiter an den Bund und den Freistaat zu appellieren: "Für die von der Flut im August besonders schwer getroffenen Stadtteile Hagenwerder und Weinhübel sind diese Mittel nicht einsetzbar, da sie außerhalb des förderfähigen Gebietes liegen. Diese Erkenntnis trübt meine Freude über diese zusätzlichen Fördermittel. Bund und Freistaat bleiben weiter aufgerufen, auch für diese von der Flutwelle nach dem Bruch des Witka-Staudammes besonders stark betroffenen Einwohner und Unternehmen Unterstützung zu leisten.“

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  • Quelle: red
  • Erstellt am 27.12.2010 - 19:08Uhr | Zuletzt geändert am 28.12.2010 - 01:22Uhr
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