Das große Schieben im Landkreis

 

Landkreis Görlitz. Es ist mal wieder richtig Winter, und die vier Straßenmeistereien des Landkreises Görlitz machen beim Schneeschieben und Streuen einen guten Job. Der Straßenverkehr rollt im Grunde genommen ungehindert - und wenn mal nicht, dann sind Extremisten Schuld, die entweder viel zu langsam fahren oder viel zu schnell gefahren sind.

 

Täglich 19 Stunden Einsatz

 

Wie Henri Noack vom Sachgebiet Betrieb und Verkehr im Landratsamt sagte, sind die 120 Mitarbeiter der Straßenmeistereien in Zittau, Lawalde, Niesky und Weißwasser bei normalem Winterwetter mit Schneefall und Straßenglätte in der Regel zweischichtig von drei Uhr bis 22 Uhr mit 17 LKW im Landkreis unterwegs. Für die Beräumung von Engstellen und Wegen stehen außerdem vier Multicar bereit. Darüber hinaus sind vertraglich gebundene Räum- und Streufahrzeuge unterwegs.

Extrem starker Schneefall, Verwehungen oder liegengebliebene Fahrzeuge können die Arbeiten der Straßenmeistereien allerdings auch verzögern. Dann ist bei den Verkehrsteilnehmern Verständnis gefragt, wenn auf den Schneepflug gewartet werden muss.

An einem normalen Wintertag können täglich bis zu 200 Tonnen Salz auf die Straßen gestreut werden, um sie weitgehend schnee- und eisfrei zu halten. Derzeit sind, im Gegensatz zu anderen Regionen, die Lagerhallen noch gut gefüllt.

 
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  • Quelle: red
  • Zuletzt geändert am 06.01.2010 - 02:12 Uhr
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