Roman um die Teufelsfarbe aus Waid

Roman um die Teufelsfarbe aus WaidPotsdam | Horka. „Teufelsfarbe“ wurde im 16. Jahrhundert das aus der Waidpflanze gewonnene Blau genannt. Es zerfresse Stoffe und brächte Unglück, so der landläufige Aberglaube, wie ihn auch Johann Krünitz in seiner Oeconomischen Encyclopädie von 1773 festhält. Jetzt ist eine wahre Begebenheit rund ums Waid aus dem Horka zu Beginn des 16. Jahrhunderts zum Gegenstand eines Romans geworden.

Autorin aus Niederschlesien

Ausgerechnet diese Pflanze will der Bauer Christoph Rieger anbauen, und reich will er damit werden, denn die Farbe ist gefragt. Er möchte im böhmischen Königreich des 16. Jahrhunderts nicht mehr von der Hand in den Mund leben. Gegen den Willen
seiner Familie und zum Entsetzen der Gemeinde nimmt der Sonderling der kleinen Pfarrgemeinde Horka ein als Hexe verschrienes Mädchen zur Frau, um sich mit deren Mitgift seinen Traum zu ermöglichen. Zu spät erkennt er, dass seinem Vorhaben Steine in den Weg gelegt werden...

Christophs Geschichte, um die sich der Roman rankt, wurde inspiriert von einer wahren Begebenheit, die sich am 25. April 1510 in Horka zugetragen hat. "Ein mitreisendes Porträt der Lebensumstände in einem Teil des böhmischen Königreiches des 16. Jahrhunderts - dort wo sich heute Sachsen befindet", so der Verlag.


Die Autorin:
Ivonne Hübner wurde 1977 in Niederschlesien geboren und studierte Germanistik, Kunstpädagogik und Erziehungswissenschaften. Danach arbeitete sie in Tokio und Osaka. Seit 2005 lebt und arbeitet Ivonne Hübner in Potsdam und an
verschiedenen Orten in Sachsen, Niederschlesien und der Oberlausitz als freischaffende Autorin und Bildende Künstlerin sowie freie Pädagogin und Erziehungswissenschaftlerin.

Der Roman:
Ivonne Hübner: Teufelsfarbe
Ein historischer Roman
Dryas Verlag Mannheim, 500 Seiten, Hardcover,
ISBN: 978-3-9811327-5-5
Preis: 18,95 EUR

Der Verlag:
http://www.dryas.de

Teilen Teilen
Kommentare Lesermeinungen (0)
Lesermeinungen geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion, sondern die persönliche Auffassung der Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich das Recht zu sinnwahrender Kürzung vor.

Schreiben Sie Ihre Meinung!

Name:
Email:
Betreff:
Kommentar:
 
Informieren Sie mich über andere Lesermeinungen per E-Mail
 
 
 
Weitere Artikel aus dem Ressort
Weitere Artikel
 
  • Quelle: /red
  • Zuletzt geändert am 14.01.2008 - 12:22 Uhr
  • drucken Seite drucken