Autoversicherung: Beim Vergleich auf Kostentreiber achten

Autoversicherung: Beim Vergleich auf Kostentreiber achtenGörlitz, 3. Februar 2018. Allein auf der A4 zwischen Dresden und Görlitz sind an manchen Tagen bis zu 80.000 Fahrzeuge unterwegs. Bei einem derart hohen Verkehrsaufkommen sind Verkehrsvorfälle, bei denen ein Fahrzeug beschädigt wird, kaum auszuschließen. Umso wichtiger ist es, dass die eigene Kfz-Versicherung im Fall der Fälle für den verursachten Schaden aufkommt. Denn der Leistungsumfang von Kfz-Versicherungen variiert sehr stark, wie Verbraucherstudien immer wieder zeigen. Wer einen zuverlässigen Schutz für wenig Geld haben möchte, sollte verschiedene Angebote vergleichen und nach versteckten Kostenfallen Ausschau halten.
Abbildung oben: © Flickr "Euro", Foto: Kārlis Dambrāns, Lizenz: CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten.

Selber vergleichen ist durch nichts zu ersetzen

Selber vergleichen ist durch nichts zu ersetzen

Nach solch einem Unfall wie hier auf der Autobahn A4 bei Dresden gibt es meist zwei Fragen:
Wie geht es den Beteiligten? Was sagt die Versicherung?

Bis zum 30. November haben Autobesitzer jedes Jahr Gelegenheit, ihre Autoversicherung zu wechseln. Einer aktuellen YouGov-Umfrage zufolge ist es insbesondere die Höhe der Versicherungsprämie, die Fahrzeughalter zu einem Wechsel des Anbieters veranlassen. Wer darüber nachdenkt, von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen und den Versicherer zu wechseln, sollte zuvor einen gründlichen Anbietervergleich durchführen.

Auszeichnungen für gute Leistung

Orientierung im riesigen Feld der Versicherungsanbieter können Auszeichnungen sowie Bewertungen von anderen Kunden bieten. Der Versicherer CosmosDirekt beispielsweise, der allen Wechselwilligen eine 40-prozentige Geldersparnis und weitere Vorteile verspricht, wurde im Dezember 2017 von Focus-Money als "Fairster Kfz-Versicherer" ausgezeichnet. Kurz zuvor hatte das Deutsche Institut für Service-Qualität CosmosDirekt zum beliebtesten Kfz-Versicherer gekürt. Solche Auszeichnungen werden in der Regel nach strengen Kriterien vergeben und sind deshalb eine große Hilfe bei der Suche nach einer Kfz-Versicherung.

Es gibt mehr als nur ein Vergleichsportal

Allerdings sollte man sich weder allein auf derartige Awards noch auf die Rankings von Vergleichsportalen verlassen. Wie eine Studie des Verbraucher-Ratgebers "Finanztip" zeigt, reichen die Ergebnisse eines Portals in der Regel nicht aus, um das günstigste Angebot zu finden. Um die Trefferquote zu erhöhen, sollten Fahrzeughalter für ihre Recherche mindestens zwei Portale heranziehen und die Ergebnisse miteinander vergleichen. Sinnvoll ist es, außerhalb der Portale nach weiteren Versicherungsunternehmen zu recherchieren, denn einige Anbieter können oder wollen nicht bei Vergleichsportalen wie Check24 gelistet sein; sie bleiben bei dem Vergleich außen vor.

Vertragskonditionen - zweimal hinsehen, doppelt prüfen

Häufig sind es die Details im Versicherungsvertrag, die die Beiträge in die Höhe treiben. So haben die Versicherungsexperten von Finanztip festgestellt, dass eine monatliche Überweisung der Versicherungsprämie die Gesamtkosten um durchschnittlich 9 Prozent (im Vergleich zur jährlichen Zahlung) erhöht. Wer den Beitrag quartalsweise überweist, zahlt im Durchschnitt noch rund 7 Prozent mehr. Richtig teuer wird es, wenn man einen "unbegrenzten Fahrerkreis" angibt. Die Kosten hierfür liegen bis zu 110 Prozent über denen für einen Alleinfahrer. Es lohnt sich also nicht nur, den Versicherer ab und an zu wechseln, sondern den eigenen Tarif regelmäßig zu überprüfen und dem aktuellen Bedarf anzupassen.

Welche weiteren Faktoren Einfluss auf die Höhe der Versicherungsprämie haben können, erfahren Sie in diesem Artikel aus dem Dezember.

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  • Zuletzt geändert am 03.02.2018 - 15:50 Uhr
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