Endlich Schluss mit Schimmel im Badezimmer!

Endlich Schluss mit Schimmel im Badezimmer!Görlitz, 28. Oktober 2017. In der kalten Jahreszeit kommt regelmäßig die Frage auf, wie sich eine zu hohe Luftfeuchtigkeit oder gar Schimmel im Badezimmer vermeiden lassen, ohne den Raum auszukühlen und die Heizrechnung in die Höhe zu treiben. Da Schimmel ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko darstellen kann, sollte man die unschönen schwarzen Flecken an Wänden und Fugen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Mit unseren Tipps lässt sich dem Schimmel ganz leicht der Garaus machen. Oder noch besser: Man lässt ihn gar nicht erst entstehen.
Abbildung oben: © Flickr "Bathroom Cleaning", Foto: Aqua Mechanical, Lizenz: CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten.

Richtig lüften und dem Schimmel keine Angriffsfläche bieten

Richtig lüften und dem Schimmel keine Angriffsfläche bieten

Moderne Bäder mit großen Flächen anstelle vieler Fliesenfugen bieten den Schimmelpilzen kaum Angriffsfläche.

Regelmäßig stoßlüften

Schimmel bildet sich bei hoher Luftfeuchtigkeit – kein Wunder also, dass er bevorzugt im Badezimmer auftritt. Auch wenn es in der kalten Jahreszeit nicht gerade leichtfällt: Nach dem Duschen oder Baden sollte man immer ausreichend lüften. Es ist auch gar nicht notwendig, sondern eher kontraproduktiv, das Fenster beispielsweise eine Stunde klang angekippt zu lassen. Viel wirkungsvoller ist Stoßlüften, also das Fenster für wenige Minuten weit zu öffnen.

Das Umweltbundesamt empfiehlt zudem: "Im Bad sollte, insbesondere bei eingeschränkter Lüftungsmöglichkeit, nach dem Duschen das Wasser von Wänden und Boden entfernt werden." Das heißt: Fliesen und Duschwände nach dem Duschen mit einem Glas- und Fliesenabzieher abziehen und Tropfen oder Pfützen auf dem Fußboden wegwischen.

Baumaßnahmen gegen Schimmelbildung

Steht eine Renovierung des Badezimmers an, lohnt es sich, bauliche Maßnahmen zu ergreifen, die es dem Schimmel schwerer machen. Man sollte vor allem auf glatte Oberflächen achten, denn diese lassen sich "gut sauber halten". Geeignet sind glatte Kacheln sowie gläserne Duschwände – diverse Modelle gibt es beispielsweise bei Badezimmertotal –, die sich nach dem Duschen im Handumdrehen abziehen lassen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sie das Badezimmer größer wirken lassen.

Für die Auswahl der Fliesen gibt es einige Tipps: Sie sollten möglichst großflächig sein – denn Schimmel setzt sich bevorzugt in den Zwischenräumen – den Fugen – fest. Auch lohnt es sich, in schimmelhemmendes Silikon zu investieren. Unter der Decke kann auch Kalkputz verwendet werden. Zwar saugt dieses Material Feuchtigkeit aus der Luft auf, es trocknet aber auch recht schnell, sofern ausreichend gelüftet und geheizt wird.

Schimmel wirkungsvoll bekämpfen

Hat sich der Schimmelpilz bereits im Bad ausgebreitet, sollte man die weiteren Schritte sorgfältig planen; bei großflächigem Befall ist in jedem Fall ein Profi hinzuzuziehen. Kleine, oberflächliche Schimmelflecken kann man auch selbst vorsichtig mit hochprozentigem Alkohol aus der Apotheke behandeln. Auch Essigessenz ist geeignet – allerdings nicht auf allen Materialien: So funktioniert Essig auf kalkhaltigem Untergrund nicht.

Unbedingt wichtig ist es, Schutzkleidung zu tragen! Um ein Einatmen der Sporen zu verhindern, sollte man einen Mundschutz verwenden. Zur Ausrüstung für die Schimmelbeseitigung gehören zudem Gummihandschuhe, eine Schutzbrille und gegebenenfalls ein Einwegoverall. Benutzte Reinigungswerkzeuge wie Schwämme und Bürsten sollte man nach der Schimmelbeseitigung sofort entsorgen. In der Regel sind mehrere Anwendungen nötig, bis der Schimmel entfernt ist.

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  • Zuletzt geändert am 28.10.2017 - 06:31 Uhr
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