Externe Evaluierung der Bundespolizei gefordert
Berlin | Klitten / Klětno. Sofortige Konsequenzen aus der Anhörung vom 5. Juli 2010 zur Bundespolizeireform fordert der zuständige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion, Wolfgang Gunkel.
Gunkel fordert ungeschminkte Wahrheit
"Das Urteil aller Fachleute in der gestrigen Anhörung des Innenausschusses zur Reform der Bundespolizei fiel vernichtend aus. Die Bundesregierung muss daraus Konsequenzen ziehen und schnell handeln", so Gunkel.
In einem ersten Schritt fordert die SPD-Fraktion in einem Antrag jetzt sofort eine externe Evaluierung über die Lage der Bundespolizei zu erstellen. "Die hausinterne des Innenministeriums ist das Papier nicht wert, auf dem sie steht", so der ehemalige Polizeipräsident.
Erst wenn die ungeschminkte Wahrheit auf dem Tisch liege, können Dienstposten besetzt, der Krankenstand abgebaut und die Organisation verbessert werden, setzt sich Gunkel für Transparenz und Verbesserungen ein. Die Bundesregierung dürfe die Arbeitsfähigkeit der 40.000 Beschäftigten umfassenden größten deutschen Polizeieinheit nicht weiter gefährden.
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- Quelle: red
- Zuletzt geändert am 06.07.2010 - 13:45 Uhr
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