Landrat aus Neckar-Odenwald-Kreis zu Gast
Landkreis Görlitz. Der Landrat des Neckar-Odenwald-Kreises, Dr. Achim Brötel, ist zu einem zweitätigen Besuch in den Landkreis Görlitz gekommen. Am Montag, dem 14. Dezember 2009, besuchte er am Nachmittag die Annen-Kapelle in Görlitz sowie den Fürst-Pückler-Park und das Neue Schloss in Bad Muskau.
Partnerschaft fortsetzen
Für Dienstag ist eine Stadtführung in der Europastadt Görlitz/Zgorzelec vorgesehen. Bereits am Montag hatte sich Dr. Brötel begeistert von der Neißestadt gezeigt.
Der Neckar-Odenwald-Kreis möchte die 1990 mit dem Altkreis Zittau begründete und im späteren Landkreis Löbau-Zittau weiter gepflegte Partnerschaft nun mit dem Landkreis Görlitz fortsetzen. Der Kreistag des Neckar-Odenwald-Kreises hat bereits zugestimmt. Der Görlitzer Landrat Bernd Lange hatte den Neckar-Odenwald-Kreis im November 2008 besucht.
Landrat Dr. Brötel wirbt in einem Video auf sympathische Art für seinen Landkreis:
Einladung in den Neckar-Odenwald-Kreis
Mehr:
http://www.neckar-odenwald-kreis.de
Kommentar
Das passt! Wenn die beiden bodenständigen Landräte miteinander klarkommen, kann für die Bewohner der beiden Landkreise nur Gutes herauskommen.
Die wirtschaftlichen Bedürfnisse und demografischen Fragen in beiden - landschaftlich wirklich schönen - Regionen dürften sich ähneln. So wird hüben wie drüben auf Tourismus gesetzt. Die Branche könnte profitieren, wenn man sich gegenseitig als Urlaubsregion erkennt. Und dass auch im Handwerk ein echter Austausch möglich ist hat schon vor Jahren ein junger Kfz-Meister aus dem Landkreis Görlitz bewiesen, der im Rahmen einer Nachfolgeregelung eine Autowerkstatt im Odenwald übernommen hat. Andersrum hatte in den Neunzigern ein Maschinenbauer aus dem Odenwald einen Görlitzer Maschinenbauer übernommen. Aber der steht längst wieder auf eigenen gesunden Beinen.
Beide Landkreise setzen auf Energie. Im Neckar-Odenwald-Kreis könnte, so Landrat Dr. Brötje im Video, jeder Privathaushalt mit Strom aus erneuerbaren Energien, der im Landkreis erzeugt wurde, versorgt werden. Im Landkreis Görlitz wird die Braunkohleverstromung ausgebaut und sorbische Ortschaften werden weiterhin in Tagebaulöcher versenkt (Video: Die Gewalt geht vom Gelde aus).
Allerdings sind auf dem Gebiet des heutigen Landkreises Görlitz in den neunziger Jahren einige Braunkohlenkraftwerke komplett stillgelegt worden und ehemalige Tagebaue wandeln sich in Seen. Dank günstiger Verhältnisse wird in der Oberlausitz stark auf Windkraft gesetzt, was ja auch ökologisch ist.
Wandel allerorten - und wir machen mit,
Ihr Fritz R. Stänker
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- Quelle: /red | Kommentar: /Fritz Rudolph Stänker | Erstveröffentlichung am 14.12.2009 - 23:38 Uhr
- Zuletzt geändert am 14.12.2009 - 17:57 Uhr
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