Morlok in Großpostwitz
Großpostwitz. Am Dienstag, dem 17. November 2009, besuchte der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok, den Wirtschaftskonvent Oberlausitz in Großpostwitz, zu dem der Bundesverband der Mittelständischen Wirtschaft (BVMW) eingeladen hatte. In seinem Grußwort machte Staatsminister Morlok deutlich, dass der Freistaat hinter seinen Unternehmern und Beschäftigten steht: „Unverschuldet in Schwierigkeiten geratene Unternehmen in Sachsen können auf unserer Unterstützung zählen. Seit Jahresbeginn fördern wir auch Investitionen, die den Erhalt von Arbeitsplätzen ermöglichen. Das hat sich bewährt: rund 300 Betriebe haben bislang mit Hilfe dieser gelockerten GA-Förderung insgesamt 12.350 Arbeitsplätze gesichert. Grund genug für die CDU/FDP-Koalition, auch im kommenden Jahr die Sicherung bestehender Arbeitsplätze zu fördern. Dafür hat das Wirtschaftsministerium bereits alle Vorbereitungen getroffen. Gleiches gilt auch für das Mittelstandsstabilisierungsprogramm, das bis Ende 2010 verlängert wird. Bislang konnten damit weitere 3.300 Arbeitsplätze gesichert werden.“
Lob auf den privaten Unternehmer / jetzt investieren
Aber Morlok mahnte auch an, dass nur dann staatliche Hilfe gerechtfertigt sei, wenn ein privater Unternehmer bereit sei, das wirtschaftliche Risiko zu schultern: „Das beste Erkennungsmerkmal für ein tragfähiges Geschäftskonzept ist ein privater Unternehmer, der es umzusetzen will. Das sind auch Arbeitsplätze mit Zukunft.“
Zur wirtschaftlichen Lage äußerte sich der Minister positiv, wenn auch zurückhaltend. Die Talsohle der Konjunktur sei erreicht, ein leichter Aufwärtstrend bereits zu spüren. „Umso wichtiger ist es, dass Sachsens Unternehmer jetzt investieren können. Nur so werden sie die Nase vorn haben, wenn die Konjunktur wieder anzieht“, so Morlok.
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- Quelle: /red
- Zuletzt geändert am 20.11.2009 - 09:36 Uhr
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