Wärmeumformerstation ist weg
Görlitz-Zgorzelec. Das Gesicht der Stadt verändert sich - manchmal dramatisch wie durch den Abriss des Wilhelmstheaters, manchmal fast unbemerkt. In Görlitz-Königshufen ist die ehemalige Wärmeumformerstation von der Bildfläche verschwunden.
Blockheizkraftwerk machte Anlage überflüssig
Mit dem Neubau des Blockheizkraftwerkes im Görlitzer Stadtteil Königshufen im Jahre 1993 hatte die 1979 in Betrieb gegangene Wärmeumformerstation ihre Existenzgrundlage verloren. Bis dahin wurde dort Dampf zur Heißwassergewinnung genutzt und an die ungefähr tausend Wohneinheiten der IW 64-Blöcke - IW 64 stand für "Industrielles Wohnungsbauprogramm 1964" - geliefert. Die Wärmeumformerstation arbeitete damals im Dreischichtbetrieb und war außerdem zentrale Verwaltungsstelle der Wärmeversorgung in Görlitz.
Bereits seit 1993 werden durch das Blockheizkraftwerk Königshufen das gesamte Wohngebiet Königshufen, Teile der Innenstadt Nord, das Klinikum und weitere städtische und gewerbliche Einrichtungen mit Wärme versorgt. Die Wärmeumformerstation wurde unnütz. Obwohl es die verschiedensten Aktivitäten zur Nutzung dieses Gebäudes gab, blieb dieses Objekt bis Anfang 2009 leer stehen.
Zu Beginn 2009 entschlossen sich die Stadtwerke, das Förderprogramm „Stadtumbau Ost-Programmteil Rückbau“ zu nutzen und die noch stehende Bauhülle abzureißen. Inzwischen ist kaum noch zu erkennen, dass an dieser Stelle mal ein wichtiges Bauwerk zur Wärmeversorgung des Wohngebietes gestanden hat.
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- Quelle: /red
- Zuletzt geändert am 04.06.2009 - 01:34 Uhr
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