Für Kooperation in Grenzregion
Dresden. Sachsen und Tschechien haben sich aktuell über den Ausbau der grenzüberschreitenden Verbindungen verständigt. Bei einem Treffen mit den Präsidenten der an Sachsen angrenzenden tschechischen Regionen sagte der Chef der Sächsischen Staatskanzlei, Staatsminister Dr. Johannes Beermann: „Die Partnerregionen sind auch Impulsgeber in Richtung Prag und Berlin, etwa beim Ausbau der grenzüberschreitenden Verkehrsverbindungen. Mit dem heutigen Gespräch haben wir die Chance genutzt, unsere Beziehungen auf eine ausbaufähige Grundlage zu stellen. Dabei wurde ein Fahrplan für die weitere Zusammenarbeit vereinbart.“
Kennenlern-Gespräch
Neben den Regionspräsidenten der tschechischen Bezirke Karlsbad (Karlovy Vary), Aussig (Ústí) und Reichenberg (Liberec), Dr. Josef Novotný, Jana Váňhová und Stanislav Eichler waren bei dem Gespräch über den Ausbau der grenzüberschreitenden Beziehungen auch der Bevollmächtigte des Freistaates Sachsen beim Bund und Leiter des Sachsen-Verbindungsbüros in Brüssel (Bruxelles), Staatssekretär Erhard Weimann, der Generalkonsul der Tschechischen Republik, Tomas Podivinský sowie die Präsidenten der Landesdirektionen Dresden und Chemnitz, Dr. Henry Hasenpflug und Karl Noltze anwesend.
Das Treffen diente in erster Linie dem Kennenlernen der im Oktober 2008 neu gewählten tschechischen Regionspräsidenten mit ihren Ansprechpartnern auf sächsischer Seite. Die beiden Regierungsbezirke Chemnitz und Dresden unterhalten Kooperationsbeziehungen zu den drei tschechischen Grenzbezirken. Diese wurden in den Jahren 2002, 2006 und 2007 durch die Unterzeichnung „Gemeinsamer Erklärungen über Zusammenarbeit“ untermauert.
In dem Gespräch informierten die Präsidenten der Landesdirektionen über abgeschlossene sowie gegenwärtig laufende Maßnahmen und warben für eine Vertiefung der Zusammenarbeit insbesondere mit dem Bezirk Aussig.
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- Quelle: /red
- Zuletzt geändert am 16.04.2009 - 16:42 Uhr
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