Wirtschaftskompetenz könnte wahlentscheidend sein
Dresden. Eine deutliche Mehrheit der Sachsen ist mit der Arbeit der CDU/SPD-Koalition im Freistaat Sachsen zufrieden. Das geht aus der am Dienstag in Dresden veröffentlichten repräsentativen Umfrage hervor, die eine Agentur aus Weimar im Auftrag der Sächsischen Staatskanzlei durchgeführt hat. 51,7 % (-1,6 %) der befragten Sachsen gaben demnach an, mit der Arbeit der großen Koalition zufrieden zu sein. Die Zahl derer, die nicht einverstanden sind, ist weiter zurückgegangen: Von 34 % (letzte Befragung) auf nunmehr 31,5 %. Keine Angaben machten 16,8 % (+3,9 %) der Befragten. Noch deutlicher ist die Zahl derer, die mit der Arbeit von Ministerpräsident Stanislaw Tillich zufrieden sind. 54,2 % (+2,5 %) gaben an, mit seiner Politik zufrieden zu sein, 18,5 % (+5,9 %) sind unzufrieden. Abgenommen hat auch die Zahl der Unentschlossenen mit 27,3 % (-8,4 %).
Große Zufriedenheit mit der Arbeit der Regierungskoalition
Als wichtigste Aufgabe nennen die Sachsen weiterhin die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. 48,7 % (+1,3 %) halten dies für die drängendste Aufgabe der Politik. Schon an zweiter Stelle folgt mit 9,1 % die Wirtschaftspolitik, die mit einer Steigerung von 4,6 % am stärksten an Bedeutung für die Befragten gewonnen hat. 5,8 % der Befragten nennen an dritter Stelle gerechte Löhne (+1,8 %) als wichtiges Thema der Politik. Die Abwanderung und der Bevölkerungsrückgang in Sachsen werden von 5,2 % (+0,8 %) genannt.
Die größte Lösungskompetenz für die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit trauen die Bürger der amtierenden CDU/SPD-Koalition zu. 57,6 % (-0,2 %) der Befragten sind der Meinung, dass die CDU in dieser Frage die höchste Lösungskompetenz besitzt. 40 % (-10,1 %) vertrauen hier der SPD, zur Linken haben 28 % (-6,5 %) Vertrauen. Der FDP trauen 24,8 % (-2,5 %) Lösungskompetenz zu, bei den Grünen sind es 13,9 % (-2,4 %).
Gefragt nach ihren Wahlabsichten für die Landtagswahl, nannten 49 % (+7 %) die CDU. Die SPD käme auf 15 % (-4,5 %), die Linke auf 21 % (+/-0 %), die FDP würde 5 %(-1,8 %) erreichen, die Grünen erhielten ebenfalls 5 % (-2 %). Die NDP würde mit 4 % (+1,2 %) die 5%-Hürde verfehlen und damit nicht in den Sächsischen Landtag einziehen.
Die Befragung wurde von Aproxima - Agentur für Markt- und Sozialforschung Weimar im Auftrag der Sächsischen Staatskanzlei in der Zeit vom 13. November bis 20. Dezember 2008 und vom 6. Januar bis 13. Februar 2009 durchgeführt. Es wurden 1.011 Sachsen in persönlichen Interviews befragt, die durchschnittlich 51 Minuten gedauert haben.
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- Quelle: /red
- Zuletzt geändert am 25.03.2009 - 07:36 Uhr
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