Seniorenvertreter beraten über Mitbestimmung
Kamenz. Auf einer Seniorenkonferenz haben Vertreter aus dem Landkreisen Kamenz und Löbau-Zittau, aus dem Niederschlesischen Oberlausitzkreis sowie aus den Kreisfreien Städten Görlitz und Hoyerswerda am 17. Mai 2008 in Kamenz über die Weiterentwicklung der Mitbestimmungsrechte für Senioren beraten. Realisiert wurde die Konferenz von der Linkspartei.
Seniorenvertreter für die neuen Landkreise gefordert
"Seniorinnen und Senioren wollen mitbestimmen, können mitbestimmen und werden mitbestimmen!" - unter diesem Motto wurde die Aufgaben für die Zeit nach der Neubildung der Landkreise Bautzen und Görlitz beschrieben, aber auch die Notwendigkeit eines sächsischen Seniorenmitwirkungsgesetzes, wie es beispielsweise in Berlin existiert, erörtert.
Die Linksparteipolitiker Dr. Ilja Seifert, MdB, und Kerstin Lauterbach, MdL, betonten in ihren Beiträgen die besondere Bedeutung der Seniorinnen und Senioren für das gesellschaftliche Leben und die Notwendigkeit einer selbstbestimmten Teilhabe. Einer privatwirtschaftlichen Rentenvorsorge wurde eine Absage erteilt.
Für die zukünftigen Landkreise Bautzen und Görlitz wurde die Einrichtung eines Kreisseniorenbeirates und eines Seniorenbeauftragten gefordert, um die Belange von älteren Menschen in die Entscheidungsprozesse einzubeziehen.
Kommentar
´S ist Wahlkampf! ´S ist Wahlkampf! Wer wollte es einer Partei verdenken, nach Wählerpotenzialen Ausschau zu halten.
Da kommen die Senioren gerade recht: In einer Gesellschaft, in der fast jeder zweite Bürger mindestens fünfzig Jahre alt ist, trifft das Thema Altersvorsorge auf sensible Ohren.
Und es tut den ergrauten Helden der Arbeitswelt natürlich gut, wenn ihre Lebensleistung und die Rolle in der Gesellschaft gewürdigt werden und eine - nur vermeintlich sichere - staatliche Altersvorsorge gefordert, die private hingegen als ungerecht verteufelt wird.
Forderungen aufzumachen, ist das gute Recht jeder Partei. Wenn die Erfüllbarkeit der Forderungen Zweifel aufkommen lässt, kann das noch unter "Politik" verbucht werden.
Was die Linkspartei aber hervorragend versteht ist es, den Nerv großer Teile der (ostdeutschen) Bevölkerung zu treffen und darauf herumzubohren, bis der Patient nach Besserung schreit.
Nach welchen Kriterien suchen eigentlich Sie Ihren Zahnarzt aus,
fragt Ihr Fritz R. Stänker
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- Quelle: /FRS
- Zuletzt geändert am 18.05.2008 - 20:00 Uhr
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