Im Windpark in Schöpstal, Landkreis Görlitz

Im Windpark in Schöpstal,  Landkreis Görlitz Görlitz, 20. Januar 2016. Vorgestern hat der SPD-Bundestagabgeordnete und frühere sächsische Wirtschaftsminister Thomas Jurk den Windpark in der Gemeinde Schöpstal besucht. Dort hat die Firma WSB 25 ENERCON Windenergieanlagen mit insgesamt
46 MW installierter Leistung geplant. Jurk informierte sich bei der Gelegenheit auch über die anstehenden Herausforderungen beim weiteren Ausbau der Windenergie und den aktuellen Stand der Windanlagentechnik.

Jurk: Mehr Erneuerbare Energien bei bezahlbaren Strompreisen

Nicht ohne Hintergrund, liegen doch aktuell eine ganze Reihe von Gesetzesvorhaben auf dem Tisch, die als entscheidend für das weitere Gelingen der Energiewende angesehen werden. "Die Windenergie an Land ist die wirtschaftlichste Erneuerbare Stromquelle, so dass ihr Ausbau keinesfalls ausgebremst werden sollte“, machte Katrin Balzer, Pressesprecherin bei WSB, den Standpunkt des Unternehmens.

Bei der bevorstehenden Umstellung der Förderung der Erneuerbaren Energien soll ein weiterer Zubau möglich bleiben. "Wir müssen auch in Sachsen die Erneuerbaren Energien weiter ausbauen. Dazu gehört eben auch Windenergie“, so der Standpunkt von Jurk.

Ob das für die Windwirtschaft ausreichend ist? "Die Windindustrie würde in ihrem Heimatmarkt durch eine Umsetzung der Kürzungspläne direkt vor der eigenen Haustür empfindlich getroffen“, legte Ruth Brand-Schock, bei ENERCON zuständig für politische Fragen, nach. Die Windbranche beschäftige in Deutschland rund 120.000 Menschen. Dafür brauche es stabile Rahmenbedingungen.

Jurk zeigte sich beeindruckt von Stand der Windanlagentechnik. Im Jahr 2015 hat allein die Windenergie 50 Mio. kWh sauberen Strom erzeugt und so dafür gesorgt, dass die Energiewende und damit der Klimaschutz vorangekommen sind. Für Jurk, der selbst aus Weißkeißel im Landkreis Görlitz kommt, ist die Marschrichtung klar: "Wir müssen auch weiterhin Erneuerbare Energien ausbauen und auch künftig bezahlbare Strompreise für alle Verbraucher gewährleisten." Wind könne dazu einen entscheidenden Beitrag leisten.

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  • Quelle: red | Foto: PR
  • Zuletzt geändert am 19.01.2016 - 20:48 Uhr
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