Sparkasse zeigt kostbare Gläser

Sparkasse zeigt kostbare GläserGörlitz-Zgorzelec. Mit traditioneller Handwerkskunst neue Märkte erobern - das ist das Ziel von Gotthard-Glas aus Bad Muskau. Hinter der Marke stehen der Glasmacher Gotthard Petrick und die Glashändlerin Ute Cedzich. Das Duo ist dabei, mit Elan und vielen neuen Ansätzen ein Stück Weißwasseraner und Bad Muskauer Glasmacher-Tradition zu bewahren.

Mehrschichten-Glas - eine alte Technologie entfaltet aufs Neue ihre Reize

Mehrschichten-Glas - eine alte Technologie entfaltet aufs Neue ihre Reize

Ute Cedzich erklärt die Vielfalt des Werkstoffes Glas, im Hintergrund Gotthard Petrick.
Fotos: BeierMedia.de

Gotthard Petrick ist ein gestandener Glasfachmann: Sowohl als Glastechnik-Ingenieur, als praktischer Glasmacher und auch als Manager und Berater.

Schon seit Mitte der siebziger Jahre gilt sein besonderes Interesse dem einst in Weißwasser gefertigten Arsall-Glas. Wie Wurzeln dieser Technologie, bei der mehrere Glasschichten so überlagert werden, dass Motive plastisch hervortreten, liegen im französischen Nancy. Aus Lothringen stammende Glaskünstler brachten die Methode nach Weißwasser, wo sie in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg bis zur Weltwirtschaftskrise unter der Marke "Arsall" eine Blütezeit erlebte. "Arsall" ist französischen Ursprungs und steht für "Kunst (Ars) aus Deutschland (Allemangne)".

Heute ist Petrick der vermutliche einzige Glasproduzent in Deutschland, diese Arsall-Glastechnik meisterlich beherrscht.

Mit Gotthard-Glas hat Gotthard Petrick ganz bewusst ein neues Label für seine Produkte ins Leben gerufen: Zwar auf der alten Handwerkskunst aufbauend, die er mit viel Aufwand erst wieder erforscht hat, will er seine Glasfertigung jedoch in die Moderne führen. "Der Markt vor Ort, wo die Glasmachertradition noch bekannt ist, reicht nicht aus", ist ihm vollig klar, "Die Kunden für hochwertiges Glas, seien es Einzelpersonen, Unternehmen, Vereine oder Wiederverkäufer, sind weltweit verstreut."

Dennoch sehen er und seine Partnerin Ute Cedzich die mit einer Vernissage am 4. Februar 2011 eröffnete Ausstellung in der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien als wichtigen Meilenstein. "Wir sind der Sparkasse sehr dankbar, in ihren Räumen ausstellen zu dürfen", sagt auch Ute Cedzich. Sie weiß, wie schwer es im künstlerischen Bereich ist, geeignete Möglichkeiten zu finden, mit denen man an die Öffentlichkeit gelangen kann.

Interessenten können mit den Ausstellern gern einen persönlichen Termin absprechen.

Ansehen!
Noch bis 3. März 2011
in der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien,
Berliner Straße 64, 02826 Görlitz

Mehr:
http://www.gotthard-glas.de

Kontakt:
Tel. +49 (0)35771 - 6 37 02
eMail mail(at)gotthard-glas.de
Spamschutz: setze (at)=@

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Kommentare Lesermeinungen (1)
Lesermeinungen geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion, sondern die persönliche Auffassung der Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich das Recht zu sinnwahrender Kürzung vor.

Kostbare Gläser

Von Anett Pahlitzsch am 08.02.2011 - 09:50Uhr
Ich bin sehr erfreut, dass es Menschen gibt, die die Glasmacherkunst unserer Region am Leben erhalten - und das in ihrer besten "Kunst-" Form.

Eine sehr sehenswerte und weitersagens-werte Angelegenheit.

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  • Quelle: red | Fotos: BeierMedia.de
  • Zuletzt geändert am 06.02.2011 - 14:48 Uhr
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