Too much future - Punks in der DDR

 

Pirna. Punk in West-Europa war ein popkulturelles Phänomen mit politischen Ursachen. Punk in der DDR dagegen war ein politisches Phänomen mit popkulturellem Hintergrund. Der Film „Ostpunk! Too much future“ zeigt das Leben der Punkerszene in der DDR. Ihre Subkultur und die Probleme die ein solches Anderssein mit sich führen konnten. Denn Gefängnisstrafen und die totale Überwachung durch die Stasi waren keine Seltenheit.

 

Ein Punker erzählt

 

Im Film werden einige Protagonisten der DDR-Punkszene porträtiert, unter anderem Bernd Stracke. Stracke war Sänger der Leipziger Band „Wutanfall“ und wurde auf Grund seines Protestes gegen das sozialistische System zweimal zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.

Als Zeitzeuge wird Bernd Stracke im Anschluss an den Film einen genaueren Einblick in die damalige Szene, sein Leben, seine Gefängnissaufenthalte und seine Konfliktsituationen mit dem DDR-Regime geben. Man kann dabei mit ihm ins Gespräch kommen. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Die Veranstaltung wird organisiert von der Aktion Zivilcourage in Kooperation mit Uniwerk.
Mit freundlicher Unterstützung durch „Neue Visionen - unabhängiger Filmverleih“.

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Freitag, 6. November 2009, 19.30 Uhr
Pirnaer Uniwerk, Schmiedestraße 55.
Der Eintritt ist total frei.

 
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  • Quelle: /red
  • Zuletzt geändert am 30.10.2009 - 01:41 Uhr
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