Augenärztliche Behandlungsmethodik im Klinikum weiter verbessert

Augenärztliche Behandlungsmethodik im Klinikum weiter verbessertGörlitz. Der Verein zur Förderung der Augernheilkunde zu Görlitz Georg Bartsch e.V. und das Klinikum Görlitz haben für die Augenklinik ein teures Untersuchungsgerät angeschafft, das es deutlich einfacher macht, Sehfehler insbesondere bei Kindern sowie bei liegenden oder in der Mobilität eingeschränkten Patienten zu diagnostizieren. Wie wichtig das ist, erklärt der leitende Oberarzt der Augenklinik Igor Prusiecki: „Somit wird die untersuchungsbedingte Belastung dieser Patientengruppen enorm reduziert, denn Im Bruchteil einer Sekunde können nun mit dem Handrefrakto-Keratometer die Brechkraft des Auges sowie Hornhautverkrümmungen bestimmt werden.“ Diese Anschaffung, die seit Mitte Mai 2011 zur Verfügung steht, nutzt den Patienten der ganzen Region und kann die Zuweisungsrate von niedergelassenen Augenärzten, die für Ihre Patienten Leistungen des Görlitzer Klinikums nutzen, deutlich verbessern. „Ein unmittelbarer wirtschaftlicher Vorteil ist nach unserer Information für das Klinikum aber zunächst nicht zu sehen, deshalb hat es sehr geholfen, dass wir die Hälfte des fünfstelligen Anschaffungspreises übernommen haben“, erläutert Rolf Domke, der Schatzmeister des Vereins zur Förderung der Augenheilkunde ist.

Verein sammelt weiter Geld

Verein sammelt weiter Geld

Zu den Anwendern des 13.000 Euro teuren Geräts im Klinikum Görlitz
gehört Dr. med. Jana Elle.

Die Unterstützung durch den Verein zur Förderung der Augenheilkunde ist keine einmalige Angelegenheit. „Wir haben in der Vergangenheit bereits der Augenklinik, in Absprache mit der Klinikleitung, Instrumentarien zur Diagnose und zur Behandlung für Patienten angeschafft. Das entspricht unserem satzungsgemäßen Auftrag, nämlich der Förderung der Augenheilkunde und macht immer dann Sinn, wenn Anschaffungswünsche der Ärzte mit dem auch kaufmännisch orientierten Budget des Klinikums kollidieren", verweist Schatzmeister Domke auf das langfristige Engagement des Vereins. Allerdings müsse jetzt erst wieder Geld gesammelt werden, bevor die nächsten Investitionen möglich werden. „Spendenbescheinigungen stelle ich gerne aus“, sagt Domke und hofft auf weitere Zuwendungen.

Die Förderung durch den Verein geht über das Klinikum Görlitz bzw. die Augenklinik hinaus. Auch die Aktion „Augenlicht für Ghana“ wird fortgeführt, zudem fördert der Verein durch Sponsoring die fachliche Weiterbildung der Augenärzte.

Kontakt für interessierte Spender:

Rolf Domke, Schatzmeister des Vereins zur Förderung der Augernheilkunde zu Görlitz Georg Bartsch e.V.,
Tel. 035829 - 64760


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  • Quelle: red
  • Zuletzt geändert am 25.05.2011 - 08:58 Uhr
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