Schlafstörungen – Ursachen, Auswirkungen und Heilmethoden

Schlafstörungen – Ursachen, Auswirkungen und HeilmethodenGörlitz, 11. Februar 2016. Viele kennen das Phänomen, nach einem anstrengenden Arbeitstag schlecht einschlafen zu können. Rund jeder Dritte in Deutschland klagt über Schlafprobleme. Die Ursachen für Schlafstörungen sind vielfältig, die Auswirkungen auf die Gesundheit enorm. Gelegentliche Schwierigkeiten beim Einschlafen lassen sich häufig schon mit einfachen Hausmitteln bekämpfen. Doch wenn auch die nicht helfen, bleiben nur der Gang zum Arzt oder ein Aufenthalt im Schlaflabor.
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Wie wichtig ist gesunder Schlaf für den Körper?

Wer ausreichend schläft, lebt gesund. Denn Schlaf hat große Bedeutung für das Wohlbefinden und die körperliche Verfassung eines Menschen. Im Schlaf werden neue Erfahrungen verarbeitet, Erinnerungen verfestigt und nicht zuletzt Informationen abgespeichert.

Zudem werden gerade in der Nacht sämtliche Biosysteme, die tagsüber Höchstleistung erbringen müssen, regeneriert und generalüberholt. Auch das Immunsystem wird während des Schlafs gestärkt und Krankheitserreger werden im Körper bekämpft. Wer hingegen zu wenig schläft, wird nachlassende Konzentration und schlechte Laune bei sich beobachten können. Menschen, die unter Schlafstörungen leiden, werden zudem häufiger krank als diejenigen, die einen gesunden Schlaf haben.

Ursachen und Gegenmaßnahmen

Die Ursachen für Schlafstörungen sind vielfältig und nicht immer auf Anhieb festzustellen. Viele Menschen schlafen einfach nur falsch.

Laut Schlafforschern liegt die perfekte Schlaftemperatur bei 16 bis 18 Grad. Bevor es zu Bett geht, sollte das Schlafzimmer deshalb immer ordentlich gelüftet werden. Das Schlafen mit dem Kopf an der Heizung ist nicht empfehlenswert. Wer nachts schnell friert, sollte seine Füße mit Socken warmhalten. Alkohol oder deftige Speisen am Abend können dem ruhigen Schlaf einen Strich durch die Rechnung machen.

Es kann zudem vorkommen, dass der Schlaf durch die falsche Matratze und dadurch verursachte Rückenschmerzen und Schulterbeschwerden gestört wird. Welche Matratze die richtige ist, hängt nicht zuletzt von der bevorzugten Schlafposition des Betroffenen ab. Wer sich eine neue Matratze zulegen möchte, sollte sich zunächst gründlich über die verschiedene Arten informieren. Einige Anbieter wie Evemattress erlauben es sogar, das Wunschmodell bis zu 100 Tage zu testen. Außerdem hat Stiftung Warentest im letzten Jahr 215 verschiedene Matratzen getestet und bietet Orientierungshilfe für alle Interessierten an.

Kompetente Beratung im Schlaflabor

Wenn die zahlreichen kleinen Tipps nicht helfen und der schlechte Schlaf zu einem dauerhaften Problem wird, empfiehlt sich der Gang zum Hausarzt oder gleich eine Beratung im Schlaflabor. Das Görlitzer Schlaflabor im Malteser Krankenhaus St. Carolus ist nach eigenen Angaben das einzige seiner Art in Ostsachsen, das von der Deutschen Gesellschaft für Schlafmedizin zertifiziert wurde – was für einen sehr hohen Qualitätsstandard spricht. Ein Aufenthalt kann Menschen mit Schlafproblemen dabei helfen, den Ursachen einer langandauernden Schlafstörung auf den Grund zu gehen und anschließend in Zusammenarbeit mit Schlafforschern die richtige Therapieform auszuarbeiten.

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  • Zuletzt geändert am 11.02.2016 - 10:30 Uhr
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