Grenzerfahrung - in zwanzig Tagen rund um Deutschland
Köln | Görlitz-Zgorzelec. Es muss nicht immer eine Weltumrundung oder Wüstendurchquerung sein, meinten Ralf Voigt und seine Frau Helene Hoffmann, als sie im vergangenen Jahr ihre größere Motorradreise für 2010 planten - es gibt in Deutschland so viele schöne Ecken und Regionen, die sie noch nicht kennen. Rund drei Wochen stehen für die Reise zur Verfügung und die beiden wollten möglichst viel sehen. Und schon war die Idee geboren: Wir fahren mal die deutsche Grenze ab! Dabei werden die beiden Langstrecken-Motorradfahrer aus Köln ca. 5.000 Kilometer zurücklegen, durch zehn Bundesländer fahren und sieben Dreiländerpunkte passieren. Die Reise beginnt am 1. Juli 2010 in Köln und führt die beiden westwärts nach Aachen zum ersten Dreiländerpunkt. Von da an wollen sie in einzelnen Tagesetappen von ungefähr 250-300 km Richtung Norden fahren. Voraussichtlich am 7. Juli 2010 treffen die Motorradfahrer in Görlitz ein und der Görlitzer Anzeiger freut sich schon jetzt auf die Begrüßung.
Unterwegs wird für die Deutsche Krebshilfe gesammelt
Die beiden fahren jedoch nicht nur zum eigenen Spaß, sondern sie wollen mit dieser Reise auch ein paar sinnvolle Aktionen verbinden. Einerseits wollen sie aufzeigen, dass man in Deutschland durchaus auch eine längere Reise machen kann, ohne eine Straße zweimal fahren zu müssen und andererseits wollen sie den einzelnen Grenzregionen auch die Plattform bieten, sich als Ferienparadies präsentieren zu können. Jede Region und jede Tagesetappe wird von den beiden auf ihrer Homepage www.grenzerfahrung-2010.de dokumentiert. Nach der Tour soll ein umfangreicher Bildband entstehen.
Last but not least verbinden die zwei ihre diesjährige Tour auch wieder mit einem guten Zweck: Sie sammeln während der Fahrt für die Deutsche Krebshilfe.
Das Ungewöhnliche entdecken
„Das Ungewöhnliche wollen wir entdecken“, so Voigt. „Bei unserer Planung haben wir Ortschaften gefunden, die heißen Ägypten, England oder Brasilien. Oder es rief uns ein Bürgermeister an, der stolz mitteilte, dass es in seiner Stadt den einzigen Fußballplatz weltweit gibt, dessen Seitenlinie gleichzeitig eine Staatsgrenze ist. Das sind so Dinge, die wir entdecken wollen.“
Leider ist die Zeit für die beiden begrenzt. „Die Begeisterung, die unsere Tour schon jetzt hervorruft - viele Bürgermeister planen schon jetzt kleine Empfänge und Unternehmen extra Events für uns - ist rührend, und wir würden gerne an jedem Ort mehrere Tage verbringen, doch das ist uns leider nicht möglich“, meint Helene Hoffmann. Beide sind keine professionellen Biker, sondern jeder geht noch seinem Beruf nach und mehr als drei Wochen Zeit können für die Gesamttour einfach nicht investiert werden.
Willkommen in Görlitz!
Voraussichtlich am 7. Juli werden die beiden auch in Görlitz eintreffen. Sie freuen sich hier auf den frühesten Sonnenaufgang Deutschlands und natürlich auf einige Gespräche und neue Kontakte zu den Menschen hier in der Region. Und irgendwie geht’s ja auch „back to the roots“, denn Voigts Ahnen mütterlicherseits stammen von hier. Der Görlitzer Anzeiger will jedenfalls gemeinsam mit Partnern einen herzlichen Empfang bereiten und wird rechtzeitig mitteilen, wann die beiden Deutschlandreisenden eintreffen.
Dranbleiben!
Die beiden schreiben schon jetzt auf ihrer Homepage über die Reise, die Kapitel Planung und Ausrüstung sind schon online. Während der Tour wird es einen Newsticker geben, der die täglichen Erlebnisse schildert.
http://www.grenzerfahrung-2010.de
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- Quelle: red
- Zuletzt geändert am 19.04.2010 - 11:05 Uhr
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