Acht Wappen sind noch zu erneuern
Görlitz-Zgorzelec. Seit 1936 zieren den Reichenbacher Turm zwölf farbige Wappenschilde. Sie wurden bei Sanierungsarbeiten angebracht und verbergen die in diesem Zusammenhang eingezogenen Stahlanker. Gestaltet und gemalt wurden die Wappen damals als Auftragswerk vom Görlitzer Maler Arno Henschel, der von 1897 bis 1945 lebte. In der Stadt sind von dem zahlreiche Werke, wie beispielsweise das Wandbild im Großen Sitzungssaal des Rathauses, erhalten geblieben. Am Reichenbacher Turm zeigt die obere Reihe der Schilde die Wappen jener Länder, denen Görlitz im Laufe seiner langen Geschichte angehörte. In der unteren Reihe wurden die Stadtwappen der Mitglieder des Oberlausitzer Sechsstädtebundes angebracht.
Ohne Spenden geht nichts weiter

Auf der Ankerplatte (rechts) des Reichenbacher Turms fehlt - wie an acht Stellen insgesamt - noch das Wappen. Zur Restaurierung ist die Stadt auf Spenden angewiesen.
Fotos: /BeierMedia.de
Dank des Spendenaufkommens durch engagierte Görlitzer Bürger und der Unterstützung durch die Altstadt-Stiftung kann man inzwischen wieder das Görlitzer, das Böhmische, das Laubaner sowie das Wappen des Königreiches Sachsen am Turm bewundern.
Doch noch immer harren acht Schilde ihrer Erneuerung. Es handelt sich dabei um das Bautzener, Löbauer, Kamenzer und Zittauer Wappen sowie die Hoheitszeichen der Kurfürstentümer Brandenburg und Sachsen sowie von Preußen und Schlesien.
Für deren Erneuerung wird Unterstützung gebraucht. Deshalb bittet die Stadt um weitere Spenden auf das Spendenkonto der Stadt Görlitz:
Spenden!
Das Spendenkonto der Stadt Görlitz
Konto-Nr. 5410
bei der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien
BLZ 850 501 00
Zahlungsgrund: VWK 012 Wappen
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- Quelle: /red | Fotos: /BeierMedia.de
- Zuletzt geändert am 09.08.2009 - 03:50 Uhr
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