Viel Rummel auf dem Jahrmarkt
Neugersdorf. Bereits zum 281. Mal endete auf dem Festplatz in Neugersdorf der sechstägige Jacobimarkt. Heute den Oberlausitzern nur noch als „Gierschdurfer Schissn“ bekannt, bot das größte Volksfest der Oberlausitz vom 24. bis 29. Juli 2009 wieder Allerlei für seine Besucher.
Attraktive Fahrgeschäfte, Märchenwald, Peruanischer Markt und Feuerwerk

Faszination und Spaß für die Besucher bietet das jährlich stattfindendende „Gierschdurfer Schissn". | Text und Fotos: /Romy Ebert
Als Grundherr Fürst Josef Wenzel v.u.z. Liechtenstein im Mai 1728 das Stadtrecht für Neugersdorf und das Recht, ein Königsschießen mit Jahrmarkt zu veranstalten, erhielt, hat er sicher nicht geahnt, dass diese Tradition über 280 Jahre lang beibehalten werden würde. Mittlerweile erwarten die Veranstalter des Jacobimarkts jedes Jahr 250.000 Besucher, 30.000 bis 40.000 allein am letzten Abend. Grund ist das große Abschlussfeuerwerk, das ebenso zur Tradition geworden ist wie der Schützenauszug, die Wahl des Schützenkönigs und die Eröffnung des Marktes durch das Neugersdorfer Stadtoberhaupt - dieses Jahr Bürgermeisterin Verena Hergenröder - unterstützt vom Malzmönch der Eibauer Brauerei.
Neben den alten Bräuchen wehte aber auch wieder viel frischer Wind über den Platz. Circa 350 Schausteller lockten die Besucher mit Ständen und vor allem den attraktiven Fahrgeschäften an. Die Abenteuer-Achterbahn, fünf große Rutschbahnen und die spektakulären Fahrgeschäfte TopSpin, Extrem und Projekt 1 zählten genauso zu den Highlights wie der große Kindermärchenwald. „Der war zum ersten Mal dabei und ist sehr gut von den Kindern angenommen worden“, so der Veranstalter Linke von der gleichnamigen Eventfirma. Fasziniert waren die Besucher außerdem von den Peruanischen Ständen und der Wodkabar, bei der man nicht nur den Durst löschen, sondern auch zu Balkanrhythmen bis in die Nacht feiern konnte.
Trotz der wirtschaftlich schweren Zeiten sei der Jacobimarkt auch in diesem Jahr wieder ein Erfolg gewesen, freute sich der Veranstalter. Schließlich war auch Petrus gutmütig: „Alle Schausteller sind rundum zufrieden mit den sechs Tagen. Wir hatten aber auch viel Glück mit dem Wetter.”
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- Quelle: /Romy Ebert | Fotos: /Romy Ebert
- Zuletzt geändert am 31.07.2009 - 07:54 Uhr
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