Zittau baut und lebt

 

Zittau. Das Ensemble des Zittauer Stadtbades, als eines der ältesten Stadtbäder Deutschlands, steht im Mittelpunkt eines am 23. April 2009 eingereichten gemeinsamen Beitrages der Stadt Zittau, der Städtischen Beteiligungs-GmbH (Betreiber des Stadtbades) und der AIZ Architektur- und Ingenieurbüro für Hoch- und Tiefbau Zittau GmbH am bundesweiten Wettbewerb „Stadt bauen. Stadt leben.“. In der Kategorie „Städte besser gestalten - Baukultur“ bewirbt sich Zittau mit diesem Wettbewerbsbeitrag um den Nationalen Preis für integrierte Stadtentwicklung und Baukultur.

 

Bausubstanz wird wieder sichtbar

 

Das Zittauer Stadtbad ist ein kulturhistorisch wertvolles Beispiel der klassizistischen Bauweise. Der denkmalpflegerische Wert des Gebäudes sowie seine Zugehörigkeit zum Gesamtensemble „Grüner Ring“ bilden die Grundlage zur Erhaltung und Umgestaltung des Stadtbades. Nach Fertigstellung der Arbeiten im Bauabschnitt 2 wird das Gesamtgebäude, wie derzeit bereits das große Schwimmbecken, in seiner ursprünglichen Funktion genutzt. Dabei finden die Bedürfnisse verschiedenster Alters- und Interessengruppen Berücksichtigung.

Beim Bauvorhaben wird realisiert, dass die ursprüngliche Bausubstanz wieder sichtbar wird, hier besonders die Stützen und Gewölbekonstruktion des Tiefgeschosses. Teile des Gebäudes, welche wegen ihrer funktionellen und technischen Ansprüche einem modernen Badebetrieb entgegenstanden, wurden in gelungener Weise ersetzt. Die Ergänzungen greifen die äußere Gebäudestruktur und Fassadengliederung auf und erweitern das Bauwerk in Form einer zeitgenössischen Architektursprache ohne Bruch zum Altgebäude. Die Altfassade des Gebäudes wurde komplett saniert und in alter Pracht wieder hergestellt.

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hatte am 23. Februar 2009 unter dem Titel „Stadt bauen. Stadt leben.“ einen bundesweiten Wettbewerb um den Nationalen Preis für integrierte Stadtentwicklung und Baukultur gestartet. Gesucht werden herausragende realisierte Projekte und vorbildliche Verfahren, die sich durch innovative Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung in Stadt und Region auszeichnen sowie hohe baukulturelle Qualitätsmaßstäbe setzen und damit Antworten auf die Herausforderungen in den Städten und Regionen geben. Es werden Auszeichnungen in fünf Kategorien vergeben.

Mehr:
http://www.stadtbauenstadtleben.de

 
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  • Quelle: /red
  • Zuletzt geändert am 26.04.2009 - 01:25 Uhr
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